Register

Xbox One: Der Controller

Varianten & Unterschiede

Microsoft hat für die Xbox den weltweit beliebtesten Controller entwickelt. Dieser wurde bei Hardwaretests vielfach ausgezeichneten und liegt auch in Umfragen immer wieder an der Spitze.

Was macht den Xbox-Controller aber so gut? Und gibt es Unterschiede bei den einzelnen Controllern für die Xbox One? Und was wird sicher ändern, wenn die Xbox Series X kommt?

 Alle Controller in der Übersicht

Der Original Xbox Controller

Wir möchten noch kurz anmerken: Der Siegeszug begann bereits mit dem ersten Controller für die Original Xbox. Durch sein Gewicht und die Anordnung der Tasten war er für viele Spieler die Erfüllung des Traums nach einem vernünftigen Controller. Insbesondere PC-Spieler schätzten den neuen Controller, denn die zumeist mit Schaltern und Tastern überfüllten PC-Controller (auch die von Microsoft) waren oft Fehlinvestitionen.

Den größten Vorteil machte jedoch die verbaute Technik aus. Präzise Steuerung und ein gutes haptisches Feedback der Tasten ließ das Eingabegerät so beliebt werden.

Der Xbox 360 Controller

Bei der Xbox 360 wurde das Design noch einmal kräftig überarbeitet und seither hält Xbox an diesem Design zu großen Teilen fest. Lediglich kleinere Anpassungen am Äußeren wurden seither vorgenommen. Massive Veränderungen wurden jedoch an der Technik vorgenommen. So wurden die Eingabe-Lags noch einmal reduziert - und selbst die Funk-Controller hatten für den durchschnittlichen Spiele keine bemerkbare Verzögerung.

Auch das Tastenfeedback wurde weiter verbessert und durch den Einsatz von 2 Vibrationsmotoren in der Handballenauflage wurde die Immersion in Spielen anhand der Anpassung von Vibrationsmustern und -intensität weiter gesteigert.

Die Xbox 360 Controller waren auch mit Windows-PCs nutzbar. Hierfür konnte man einen USB-Transceiver an den PC anschließen mit dem man den kabellosen Controller verbinden konnte. Die kabelgebundene Version des Controllers nutzte einen USB-Anschluss und konnte direkt mit dem PC verbunden werden.

Der Xbox One Controller

Bei der Vorstellung der Xbox One machte das angepasste Gehäuse gleich einen guten Eindruck. Die Kanten wurden etwas schärfer und die Oberfläche wirkte hochwertiger - und dies war nicht nur der optische Eindruck. Das Gewicht des Controllers wurde aufgrund der verbauten Technik noch einmal etwas schwerer. Dies war auch ein Wunsch vieler Fans gewesen, den Xbox gern erfüllte - denn durch den Wunsch nach einem schwereren Controller wurde es möglich, dass sich im Xbox One Controller nun 4 Vibrationsmotoren befanden.

Zwei davon findet man nach wie vor in der Handballenauflage des Controllers. Die zwei zusätzlichen Motoren wurden in die Trigger integriert. Sie sorgen so dafür, dass man bei einem Shooter beispielsweise das Feuern der Waffe spürt. Praktisch wie das zurückschnellen des Abzughebels. Auch bei Rennspielen spürt man beispielsweise die Vibration des ABS am Brems-Trigger. Diese Vibrationstechnik war komplett neu und sorgte wieder für viel Lob.

Lediglich die Abwärtskompatibilität war nicht gegeben. Keiner der Controller konnte auf einer der anderen Konsolen verwendet werden. Dies wurde von vielen Spielern kritisiert. Aber auch hier hört Xbox aufmerksam zu: Denn alle Xbox One Controller sind mit allen veröffentlichten Xbox One-Konsolen kompatibel. So kann der Controller der Xbox One X auch an der ersten Xbox One genutzt werden - und natürlich auch umgekehrt.

Außerdem sind alle Xbox One-Controller mit Windows kompatibel und können somit an einem PC eingesetzt werden. Kabelgebundene Controller verfügen über einen USB-Anschluss, die kabellose Variante kann entweder mit einem Micro-USB-Kabel verbunden werden oder über einen separat erhältlichen USB-Stick der als Transceiver fungiert.

Aber Xbox geht noch einen Schritt weiter. Auch die neue Xbox Series X wird einen neuen Controller mitbringen - dieser ist jedoch mit allen Xbox One-Konsolen kompatibel und kann dort genutzt werden. Außerdem kann jeder Xbox One-Controller auch auf der neuen Xbox Series X verwendet werden.

Der Xbox Series X Controller

Wieder einmal wurden optische Anpassungen vorgenommen. So wirkt der Controller jetzt wie aus einem Guss. Es gibt keine Vertiefung oder gar physische Abtrennung zur Guide-Taste mehr, außerdem wurde eine neue Taste zum Layout hinzugefügt. Diese ist jedoch nicht für das Spielgeschehen relevant, sondern handelt es sich vielmehr um eine Service-Taste.

Sie wird von Xbox als “Share-Button” kommuniziert. Ob sich der Button in der Funktion anpassen lässt oder einfach nur einen Screenshot oder Videoclip aufzeichnet ist aktuell noch unbekannt.

Auch der Xbox Series X-Controller wird wieder mit Windows kompatibel sein. So kann dieser über ein USB-C-Kabel oder über einen USB-Transceiver sogar kabellos verbunden werden.

Offene Fragen zum Share-Button:
Es soll möglich sein, durch Tastendruck einen Videoclip aufzuzeichnen und diesen dann teilen zu können. In der Praxis würde das jedoch eine Spielunterbrechung bedeuten, da ggf. noch ein Kommentar, Hashtag oder gar der Dienst bei dem der Inhalt gepostet werden soll ausgewählt werden müsste.

Eventuell kann man dies auch alles vorab auswählen - und der Clip geht sofort live. Ich hoffe auf eine Funktionswahl des Buttons. So könnte ich selbst bestimmt, ob ein Videoclip oder nur ein Screenshot aufgezeichnet wird. Über das Veröffentlichen des Clips oder Bilds kann ich mir dann nach der Partie Gedanken machen. Wir werden sehen, wie Xbox dies löst - spätestens Weihnachten 2020.

 Xbox One: Eine Konsole. Fünf Controller.

Und wir sprechen von 5 Modellen mit Unterschieden für den Spieler. Sicherlich gab es noch Controllermodelle bei denen intern eine Revision stattfand.

Damit meinen wir jedoch nicht optisch angepasste Controller, wie beispielsweise Special-Editions, die einer ggf. auch optisch angepassten Konsole beilagen oder auch separat erworben werden konnten.

Natürlich gab und gibt es von nahezu allen Modellen auch angepasste Versionen, beispielsweise die Master Chief-Edition, die Gears-Edition, das PUBG- oder Fortnite-Design und viele andere mehr.

Die hier aufgeführten Controller haben technische Weiterentwicklungen erhalten.

Tab-Übersicht
Das Original - der erste Xbox One Controller
Das Update - ein neuer Anschluss kommt hinzu
Der Blaue - Update für mobiles Gaming
Der Profi - Der Elite-Controller bringt viel neues
Die Elite - Ein Updates des Vorgängers

Das Original

Der erste Controller für die Xbox One wurde auch als “Day One”-Controller bezeichnet und lag der ersten Xbox One-Konsole bei, war aber natürlich auch separat erhältlich.

Es gab 2 grundsätzliche Modelle: kabellos und kabelgebunden. Der kabelgebundene Controller war nur separat erhältlich. Im Lieferumfang einer Konsole befand sich generell ein Wireless-Controller.

Dieser verfügte wie sein Vorgänger über

  • 2 Bumper (Schultertasten)
  • 2 Trigger (Zug-Tasten)
  • 4 Eingabetasten (A, B, X, Y)
  • 2 Eingabesticks (Links oben und rechts unten)
  • 1 Steuerkreuz (D-Pad)
  • 2 Funktionstasten (Ansicht [links], Menü [rechts])
  • 1 Guide-Taste (die leuchtende Taste mit dem Xbox-Logo)
  • 1 Connect-Taste (nur bei kabellosen Controllern zum Pairing mit der Konsole)

Außerdem verfügt der Controller über einen Mikro-USB-Anschluss, der sich an der Oberseite befindet. Hierüber lädt man die Play-And-Charge-Akkus von Xbox. Außerdem kann eine Kabelverbindung mit der Xbox oder einem PC hergestellt werden.

Ein Headset (oder auch eine kleine Tastatur) kann an der Unterseite angesteckt werden. Hier wurde ein spezieller Anschluss integriert. Eine Klinkenbuchse gab es nicht!

Das Update

Nachdem der erste Controller wegen des fehlenden Klinkenanschlusses oft kritisiert wurde, rüstete Xbox nach und veränderte dabei auch einige interne Bauteile.

Bestanden beispielsweise die Einfassung des Guide-Buttons, sowie die beiden Bumper noch aus 3 Einzelelementen, waren diese jetzt zu einem Bauteil zusammengefasst worden.

Der Bumper-Bereich ist mit der Guide-Einfassung intern verbunden.

Ein Headset konnte nun entweder über den Spezial-Anschluss, der nach wie vor integriert war, angeschlossen werden - oder über die 3,5mm Klinkenbuchse links daneben. Wichtig zu beachten ist hier, dass ein vierpoliger Klinkenanschluß (vergleichbar mit den Headsets für Smartphones) verwendet wird.

Außerdem muss man beachten, dass es sich um ein CTIA-Headset handelt. Bei OMTP-Headsets kommt es zu Problemen. Alle Infos zum Thema Headsets für Xbox One könnte ihr in diesem Artikel lesen.

Der Blaue

Seit Einführung der Xbox One waren die Controller alle schwarz. Dies änderte sich mit der Sonderedition zum Videospiel “Sunset Overdrive”. Es gab die erste Xbox One in weiß und passend dazu einen weißen Controller.

Als dann die Xbox One S erschien, änderte sich das Bild und die Konsolen waren weiß mit den entsprechend angepassten weißen Controllern. Diese hatten jedoch nicht nur die Farbe weiß als einzige Veränderung.

Die Oberfläche an der Unterseite der Griffe wurde bei einigen Modellen angepasst. Waren die Controller bisher alle glatt, so spürte man ab sofort kleine Riffelungen am Controller. Diese wirkt schwitzigen Händen entgegen und sorgte für eine bessere Griffigkeit.

Einzelne Modelle haben auch die inneren Griffflächen mit einer Gummierung versehen bekommen. Diese sorgt für zusätzlichen Halt und bessere Präzision beim Spielen. Diese Technik wurde erstmals beim Elite-Controller eingesetzt und wurde für die normalen Controller adaptiert.

Zeitgleich wurde auch eine Veränderung am Design im Bereich des Guide-Buttons vorgenommen. Hierdurch kann man auch von Außen erkennen, dass dieser eine besondere technische Erweiterung erlebt hatte.

Durch die neue Einfassung des Guide-Buttons erkennt man die Bluetooth-Unterstützung.

Bisher unterstützten die Controller alle einen speziellen Funkstandard, mit dem die kabellose Verbindung zur Xbox hergestellt wurde. Neu ist nun, dass die Controller auch einen Bluetooth-Chip verbaut haben und somit per Bluetooth eine Verbindung herstellen können.

Dies ermöglichte auch ohne speziellen USB-Stick eine Verbindung mit Windows-PCs. Wie weit Xbox da vorausgedacht hat, erschließt sich vielen Spielern erst jetzt. Denn durch die Bluetooth-Konnektivität ist es möglich, den Controller mit dem Smartphone zu koppeln. Dies ist ein entscheidender Faktor für die Nutzung des Project xCloud. Wer mehr darüber erfahren möchte, sollte sich unseren Artikel mit allen Details zu diesem Thema anschauen.

Link: Übersicht der aktuell lieferbaren Xbox One Controller bei Microsoft.

Der Profi

Der Xbox Wireless Elite Controller war bei Markteinführung der bislang teuerste Controller im Portfolio und kostete € 149. Zu Beginn war dieser Controller nur in schwarz verfügbar. Später folgte eine Version im “Gears of War 4”-Design und inzwischen ist er auch in weiß erhältlich.

Allerdings revolutionierte er auch die Art des videospielens auf mannigfaltige Weise. Die verbaute Technik wurde auf Präzision getrimmt und reagierte schon bei kleinsten Veränderungen. Außerdem wurden die bekannten Tasten und Sticks überarbeitet und deren Verhaltensweisen anpassbar gemacht.

Die Rückseite der Griffe wurde zudem gummiert und sorgt somit für einen besseren Halt und verhilft auch in brenzligen Situationen die Hände trocken zu halten und eine perfekte Griffigkeit zu garantieren.

Das Steuerkreuz / D-Pad
Dem Lieferumfang wurden 2 D-Pad-Aufsätze mitgeliefert, die am Controller befestigt und jederzeit gewechselt werden konnten. Dabei handelt es sich zum Einen um das reguläre Steuerkreuz, zum Anderen um eine Scheibenform, wodurch präzisere Eingaben insbesondere in den Ecken realisiert wurden.

Die Sticks

Die Steuersticks sind mit einem Handgriff austauschbar. Im Lieferumfang befanden sich jeweils 3 unterschiedlich lange Sticks für jede Seite.

Bei einem Rennspiel beispielsweise sollte der Stick für die Lenkung mit einem langen Stick besetzt werden. Hierdurch wird ein präziseres lenken ermöglicht, da der Stick wesentlich weiter nach rechts und links bewegt werden muss um einen vollen Einschlag zu erreichen.

Kurze Sticks sorgen für schnelles Vorankommen bei kurzen Wegen für den Daumen. Diese lohnen sich besonders bei Shooter auf dem linken Stick für die Bewegung. Der rechte Stick hingegen sollte mit einem langen Stick belegt werden, um präzise zielen zu können.

Die mittellangen Sticks entsprechen der Höhe eines gewöhnlichen Xbox One Controllers.

Eingabetaster auf der Rückseite

Die wohl größte Veränderung waren die Paddels auf der Rückseite des Controllers. Diese wurden mit einem speziellen Magnetverschluss befestigt und ersetzten die A/B/X/Y-Buttons.

Durch die Anbringung auf der Rückseite und mit ein bisschen Einarbeitung ist es möglich die Spiele auf eine andere Art zu erfassen. Es ist nicht mehr notwendig, den Daumen vom rechten Stick zu nehmen um einen der Buttons zu betätigen. Sie bleiben auf den Sticks und der Ringfinger bzw. kleine Finger übernimmt die Tastendrücke.

Über die “Xbox Zubehör”-App kann zudem jede Taste mit der Taste seiner Wahl belegen. Somit kann entweder spiel-spezifisch oder dauerhaft eine Veränderung der Tastenanordnung erstellt werden.

Insgesamt stehen 2 frei definierbare Profile zur Auswahl, die über einen Schieberegler am Controller ausgewählt werden können.

Trigger-Verstellung

Eine weitere Neuerung war die Einstellbarkeit der Triggerpunkte. Dieser konnte in 2 Stufen verstellt werden, wodurch der Zugpunkt reduziert wurde.

Entsprechend passte sich das Verhalten des Triggers an. In der normalen Stellung war der Zugweg identisch mit dem normalen Xbox One Controller. Man muss den Trigger vollständig durchziehen um eine Leistung von 100 % zu erhalten. Dies ist bei einem Rennspiel angebracht, indem man eine präzise Regulierung von Gas und Bremse erreichen möchte.

Wechselt man auf die kurze Einstellung, so ist der Zugweg stark verkürzt. Dies ist besonders bei Shooter von Vorteil. Eine kürzere Zugstrecke des Triggers bedeutet eine schnellere Reaktion. Dies ist besonders bei Shootern für Zielen und Schießen mit den Triggertasten von Vorteil.

Beide Seiten können natürlich unabhängig voneinander eingestellt werden.

Link: Alle Infos zum Xbox Elite Wirless Controller bei Microsoft.

Die Elite

Inzwischen ist eine neue Version des Elite-Controllers erschienen.

Dieser bietet einen zusätzlichen Profilspeicherplatz und somit 3 Profile, die über die Software angepasst und via Tastendruck gewechselt werden können.

Außerdem erhielt der Controller einen USB-C-Anschluss, der den Micro-USB-Anschluss des Vorgängers ablöste. Eine weitere Neuerung ist die 3stufige Verstellung der Trigger, die beim Vorgänger noch auf 2 Zugtiefen beschränkt war.

Und es gibt noch eine Anpassungsmöglichkeit: Der Widerstand der Sticks kann mit einem speziellen, dem Controller beiliegenden, Werkzeug eingestellt werden.

Hinzu kommt, dass die gesamte Grifffläche des Elite 2-Controllers mit einer gummierten Oberfläche ausgestattet ist und so für noch mehr Griffigkeit und Halt sorgt, damit die Präzision beim Spielen nicht leidet.

Zuletzt sei noch erwähnt, dass der Elite Controller 2 mit einem fest verbauten Akku geliefert wird. Dieser soll eine Spieldauer von 40 Stunden ermöglichen. Geladen wird er über das mitgelieferte USB-C-Kabel.

Natürlich ist auch dieser Controller voll kompatibel zu Windows 10.

Link: Alle Infos zum Xbox Elite 2 Wireless Controller bei Microsoft.


pre-moderation

Warning, your message will only be displayed after it has been checked and approved.

Who are you?
  • [Log in]

To show your avatar with your message, register it first on gravatar.com (free et painless) and don’t forget to indicate your Email addresse here.

Enter your comment here

This form accepts SPIP shortcuts {{bold}} {italic} -*list [text->url] <quote> <code> and HTML code <q> <del> <ins>. To create paragraphs, just leave empty lines.

Xbox One: Headsets Cloud-Gaming & “Project xCloud”
Join our Newsletter

Subscribe to our Newsletter to receive the latest news.

By indicating your email address above, you consent to receive our Newsletter electronically and accept our Privacy policy. You can unsubscribe at any time. .