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Gamersprache

Das Fachwort-Lexikon

Es gibt in allen Bereichen des Lebens Fachbegriffe, die einem als Außenstehender oft unbekannt sind. Auch uns waren nicht alle Begriffe von Beginn an klar und wir mussten selbst herausfinden, was das ein oder andere Bedeutet.

Um euch dabei zu unterstützen haben wir uns überlegt dieses Gamer-Lexikon zu erstellen.
Hier findet ihr die geläufigsten Bezeichnungen und Abkürzungen und eine aussagekräftige Erklärung.

Fehlen euch noch Begriffe in dieser Auflistung? Dann schreibt uns oder nutzt die Kommentarfunktion. Wir fügen diese gern hinzu.

A

AAA-Spiel Ein AAA-Spiel (ausgesprochen als „Triple A“, von englisch: „dreifaches A“) ist eine informelle Klassifikation beziehungsweise Einstufung in der Videospielindustrie. Videospiele mit dieser Einstufung besitzen meist das höchste Entwicklungsbudget und die meisten Ausgaben für Werbung und andere Promotion-Leistungen. Spiele in dieser Kategorie bedeuten zudem ein hohes Risiko für den Entwickler und Publisher, da durch den Verkauf des Spiels hohe Absatzzahlen erreicht werden müssen, um die Ausgaben zu decken und profitabel zu wirtschaften.


Ace Wenn ein Spieler alle Spieler des gegnerischen Teams eliminiert, wird dies als Ace bezeichnet


AE (AOE) (englisch Abk. von area of effect „Effekt-/Wirkungsbereich“) bezeichnet in Rollenspielen und Echtzeit-Strategiespielen Angriffe oder Zaubersprüche mit Flächenwirkung beziehungsweise deren Wirkungsbereich. Siehe auch Splash Damage. AoE kann aber auch, kontextabhängig, für das Echtzeit-Strategiespiel Age of Empires stehen.


AFK (englisch Abk. von away from keyboard, dt.: „Weg von der Tastatur“) Der Spieler wurde entweder durch technische Probleme vom Spiel getrennt, oder er greift willentlich nicht mehr ins Spiel ein, weil er z. B. den Schreibtisch verlassen hat.


Aggro (von „Aggressivität“) Eine meist in MMORPGs verwendete Variable, welche angibt, wie NPCs die Bedrohung durch angreifende Spieler einstufen. Tanks versuchen durch Angriffe und verwendete Fähigkeiten den ihnen zugeteilten Wert größer als den der restlichen Gruppe zu halten („aggro zu ziehen/pullen“), damit diese ungestört angreifen kann.


Aimbot (von engl. to aim „zielen“ und Bot) Bezeichnet ein Cheat-Programm, das bei Shootern automatisch Ziele ins Visier nimmt, so dass diese nicht verfehlt werden können. In den meisten Fällen ist der Aimbot so programmiert, dass er auf den Kopf zielt, also automatisch Kopfschüsse (Headshots) verteilt.


ally (von engl. allied/allies „verbündet/Verbündete“) Der Verbündete kann beispielsweise ein Spieler oder in Echtzeit-Strategie-Spielen oft auch eine Fraktion sein. Gelegentlich wird auch ein verbündeter Clan so genannt.


ASAP steht für “As Soon As Possible” und bedeutet “so schnell wie möglich”


Autosave Sog. „Autosaves“ (englisch Wortschöpfung entweder aus „automatically“ [automatisch, Adverb] und „to save“ oder aus „automatical“ [automatisch, Adjektiv] und „Savegame“; etwa: „automatischer Speicherpunkt“) werden vom Spiel automatisch an bestimmten Stellen angelegt. Diese ähneln dem Prinzip der festgelegten Speicherpunkte und werden häufig zu Beginn eines neuen Spielabschnitts oder an besonders schwierig zu meisternden Stellen angelegt. Eine Abschwächung dieses Prinzips sind Savepoints oder Checkpoints. Hierbei wird lediglich im Speicher des Rechners oder der Konsole ein Spielstand festgehalten, der nach dem Tod der Spielfigur oder nach dem Scheitern einer Mission, wiederhergestellt wird. Wird das Spiel aber beendet, ist dieser Spielstand verloren und die gestellte Aufgabe muss komplett wiederholt werden.

B

ban (englisch to ban „(ver)bannen“) Einen Spieler (meistens dauerhaft) sperren, so dass er sich (zum Beispiel mit seiner IP-Adresse oder seinem Benutzernamen) nicht mehr auf einem bestimmten Server einwählen kann. Erfolgt die Sperrung nicht dauerhaft, wird auch vom tempban (englisch Abk. von temporary ban „vorübergehende Sperre“) oder timeban gesprochen, also einer zeitweiligen Verbannung. Bei einer dauerhaften Sperrung wird auch die Bezeichnung permban (englisch Abk. von permanent ban) benutzt. Die Dauer eines tempban kann sehr unterschiedlich sein und auch je nach Vergehen stark variieren, von wenigen Stunden bis hin zu mehreren Wochen oder Monaten.


bashen (von engl. to bash „schlagen“) Den Gegner besiegen, erledigen, vernichtend schlagen oder auch den Gegner durchgehend angreifen, um ihn so am Spielaufbau zu behindern, beispielsweise in Strategiespielen, auch harassen (englisch Ableitung von to harass „belästigen“) genannt. Wird in diversen Ego-Shootern auch wörtlich als „schlagen“, zum Beispiel mit einer Waffe oder den Fäusten, verstanden.


Battle Royale Eine besondere Variante von Last man Standing ist der Battle Royale- bzw. Hunger Games-Modus, der außerdem noch Survival-Elemente hinzufügt. Dabei muss der Spieler meist zufällig verteilte Gegenstände in der Karte finden und aufsammeln, um sich dadurch für den Kampf aufzurüsten. Die Spiele orientieren sich dabei an Werken wie Battle Royale und Die Tribute von Panem und fügen eine Begrenzung der Karte ein, die immer kleiner wird und so die Spieler zu einem bestimmten Punkt lenkt, oder setzen Airdrops oder bestimmte Zonen dafür ein. Auch nicht spielbare Charaktere wie Zombies sowie Sandbox-Elemente (Bauen und Werken) können vorhanden sein. Spieler können meist alleine, zu zweit oder im Team spielen.


BattleTag Der Spieleentwickler “Blizzard Entertainment” bezeichnet die Nutzernamen als “BattleTag”.

Der BattleTag besteht aus einer frei wählbaren Bezeichnung, gefolgt von einer Raute (#) mit einer zufällig generierten vierstelligen Zahl. Die Kombination aus Namen und Code macht den Tag zu einem einzigartigen Identifizierungsmerkmal.

Beispiel: MeinName#1234

Der Nutzername findet dabei in allen Blizzard Games Anwendung, wie beispielsweise in Starcraft 2, World of Warcraft oder Overwatch sowie dem Online-Portal Battle.net und im Blizzard Launcher.


Beta(-Test) Eine Beta-Version ist die erste Version eines Computerprogramms, die vom Hersteller zu Testzwecken veröffentlicht wird. Der Begriff ist nicht exakt definiert, als Faustregel zur Abgrenzung einer Beta-Version von anderen Versionen gilt in der Regel, dass in ihr zwar alle wesentlichen Funktionen des Programms implementiert, aber noch nicht vollständig getestet sind. Das Programm kann oder wird daher unter Umständen noch viele, evtl. auch schwerwiegende Fehler enthalten, die einen produktiven Einsatz nicht empfehlenswert machen.

Der Nutzen eines Betatests besteht insbesondere darin, dass Fehler, die typischerweise erst in der Praxis auftreten (wie zum Beispiel Konflikte mit anderen Programmen, Probleme mit bestimmten Hardwarekomponenten, missverständlich umgesetzte Anforderungen oder Unklarheiten in der Benutzeroberfläche), schon vor der finalen Veröffentlichung (englisch Release) des Programms erkannt und behoben oder zumindest dokumentiert werden können.

Als Betatester bezeichnet man im Allgemeinen den oder die ersten unabhängigen beziehungsweise anonymen Fremdtester und Anwender.


BFG Die BFG ist eine fiktive Waffe, die in vielen Videospiel-Titeln zu finden ist, hauptsächlich in Ego-Shooter-Serien wie Doom und Quake.

Die Abkürzung BFG steht für “Big Fucking Gun”, wie in Tom Halls Original-Doom-Designdokument und im Benutzerhandbuch von Doom II: Hell on Earth beschrieben. Das Quake II-Handbuch besagt, dass es für “Big, Uh, Freakin ’Gun” steht. Dieses euphemistische Etikett impliziert den profaneren Namen der BFG. Eine andere Version des im Doom-Film verwendeten Namens ist “Bio Force Gun”. Die in den Doom-Spielen gefundenen Versionen heißen “BFG 9000” und die in Quake “BFG 10K”.


Bildwiederholrate Bezeichnet die Anzahl der Einzelbilder, die pro Sekunde angezeigt werden. Allerdings sagt dies nicht sonderlich viel über den flüssigen Bildablauf aus, weil beispielsweise 30 Bilder pro Sekunde nicht bedeuten, dass alle 1/30 s ein Einzelbild erscheint, sondern nur im Durchschnitt alle 33 1/3 ms ein Einzelbild erscheint. In einigen Spielen ist eine fps-Obergrenze implementiert, um nicht unnötige Bilder zu berechnen, die der Bildschirm sowieso nicht anzeigen oder das Auge nicht sehen kann. Damit soll verhindert werden, dass die Grafikkarte unnötig beansprucht wird. Siehe auch: Vsync / Vertikale Synchronisation, FPS (Frames-Per-Second)


Boon Noob [nʉb] – oder die rückwärts geschriebene synonyme Variante Boon – wird je nach Kontext mehr oder weniger abwertend im Sinne von „blutiger Anfänger mit absolut keiner Ahnung“ gebraucht. In Online-Computerspielen wird dem Adressaten damit oftmals die Kenntnis grundlegender Spielregeln oder die Befähigung zum hilfreichen Mitspielen abgesprochen.

Das Wort ist eine aus dem Leetspeak rücktranskribierte Schreibweise von n00b für Newb, die wiederum eine Verkürzung des Begriffes Newbie darstellt. In anfängerfreundlichen Umgebungen wird der Terminus Noob in der Regel zugunsten des neutraleren Newbie vermieden.

Eine weitere mögliche Herkunft ist der Assembler-Befehl „NOP“ oder „NOOP“, welcher für „no operation“ steht. Frei übersetzt steht dieses für „nichts tun“.


Boost/boosten (von engl. to boost „stärken/erhöhen“)
In Rollenspielen wird der Begriff boosten für das gezielte Erhöhen eines bestimmten Fähigkeitswerts (skills) verwendet, so lässt sich zum Beispiel in manchen Rollenspielen durch wiederholtes Hüpfen die Bewegungsfähigkeit der Spielfigur erhöhen.


Boss (Boss-Fight) Ein Endgegner (auch Boss genannt, weitere Varianten sind Endboss, Bossgegner, Boss-Monster oder im MMORPG-Jargon auch BossMob[1]) ist in Computerspielen ein besonders starker und widerstandsfähiger Gegner, den der Spieler am Ende eines Spielabschnitts besiegen muss. Der Kampf gegen einen Endgegner stellt innerhalb des Spielverlaufs einen Höhepunkt dar und bildet den Abschluss eines Levels, einer Mission, eines Dungeons oder auch des Spiels selbst. In einigen Spielen trifft der Spieler auch mitten in einem Level auf Gegner mit Endgegner-Eigenschaften. Diese bezeichnet man als Zwischengegner (oder auch als Mini-Boss oder Zwischenendgegner).


Bot (von engl. robot „Roboter“) Eine computergesteuerte Spielfigur, die in Mehrspielerpartien menschliche Spieler ersetzen soll (vergl. NPC), allerdings kann ein Bot aber auch ein externes Programm sein, welches Aufgaben vom Spieler übernimmt, zum Beispiel das Aufsammeln von Gegenständen oder das Zielen. Siehe auch: Aimbot. Wird auch abwertend für menschliche Spieler verwendet, welche als spielerisch schlecht empfunden werden.


BrainAFK (von engl. brain „Gehirn“ und engl. Abk. von away from keyboard „Weg von der Tastatur“) Wird benutzt, wenn einem Spieler ein Fehler durch fehlende Konzentration oder Ablenkung unterläuft, er also mit dem „Gehirn“ „weg von der Tastatur“, ergo nicht beim Spiel ist.


brb (englisch Abk. von be right back „bin sofort wieder da“)
Wird ähnlich wie afk benutzt – mit der zusätzlichen Information, dass man nur für eine kurze Zeit weg ist.


Buff (von engl. buff „muskulös“) In Rollenspielen verwendeter Begriff, der eine vorübergehende Erhöhung der Eigenschaftswerte eines Charakters beschreibt. Ein typischer Buff verstärkt durch das Verbrauchen eines Gegenstandes oder Wirken eines Zaubers zum Beispiel den Rüstungsschutz eines Spielers. Aktionen, welche die Eigenschaften einer Spielfigur senken, nennt man Debuff.
Im Kontext der Spieleentwicklung bezeichnet ein Buff ein permanentes Erhöhen einer Eigenschaft der Spielmechanik, Buffs werden im Rahmen der Ausarbeitung der Spielmechanik oder während der Betatestphase durchgeführt. Auch nach der Auslieferung der Software können Buffs in einem Patch enthalten sein. Werden Werte verringert, so spricht man von einem Nerf.


Bug Ein Programmfehler oder Softwarefehler oder Software-Anomalie, häufig auch Bug (englisch) genannt, bezeichnet im Allgemeinen ein Fehlverhalten von Computerprogrammen. Dies tritt auf, wenn der Programmierer eine bestimmte Festlegung der Spezifikation nicht oder falsch umgesetzt hat, oder wenn die Laufzeitumgebung fehlerhaft bzw. anders als erwartet arbeitet. Weiterhin können auch Unvollständigkeit, Ungenauigkeit oder Mehrdeutigkeiten in der Spezifikation des Programms zu „Fehlern“ führen.


bunny-hopper (englisch bunny „Häschen“ und hopper „Hüpfer“) Ein Spieler, der ständig hüpft und versucht, durch gutes Timing keinen einzigen Schritt zu laufen, wird bunny-hopper genannt. Dadurch steigt in einigen Spielen die Bewegungsgeschwindigkeit immer weiter an. Diese Art der Fortbewegung funktioniert prinzipiell in allen auf der Quake-Engine basierenden Spielen und ist ein essentielles Spielelement von Quake III Arena. Spätere Spiele wie Painkiller oder Warsow übernahmen diese Fortbewegungsmöglichkeit.
In anderen Spielen bezeichnet das bunny-hopping eine Mischung aus ducken, aufstehen und springen, um die Gefahr zu verringern, getroffen zu werden.
In einigen Spielen ist dies missliebig und auf den meisten Servern sogar verboten oder wurde per Patch entfernt, zum Beispiel bei Battlefield 2.


Button Mashing (englisch button „Knopf“ und to mash „zerdrücken“) Button mashing steht für das zumeist wilde, ziellose und systemfreie zufällige Betätigen fast aller verfügbaren oder in einer bestimmten Spielsituation relevanten Aktionsknöpfe- oder tasten hintereinander oder gleichzeitig.

C

Camper Abfällig für Spieler, die nahezu bewegungslos und lange an bestimmten Stellen auf potentielle Opfer lauern, häufig hinter Hindernissen versteckt. Sie werden als spielflusshemmend angesehen und sind verpönt, da das Spiel durch ihr langes Versteckspiel unnötig in die Länge gezogen wird. Speziell in Ego-Shootern ist diese Art zu spielen unerwünscht, da sich in vielen Leveln lange, schwer einsehbare Gänge befinden, die von einem Camper einfach dominiert werden können. Manchmal wird das Campen mit der Bezeichnung tactical waiting (englisch „taktisches Warten“) entschuldigt.


Capture and Hold Spielmodus bei dem Spielerteams darum kämpfen die gegnerische Basis zu besetzen ohne selber besetzt zu werden.


Capture the Flag (CTF) Spielmodus bei dem Spielerteams darum kämpfen sich gegenseitig Ihre Fahne zu stehlen und in die eigene Basis zu transportieren.


carebear (englisch für Glücksbärchi) Zum einen abwertend für einen Spieler, der lieber gegen computergesteuerte Gegner als gegen menschliche spielt, zum anderen ein Spieler, der sich um andere Spieler kümmert (bspw. weil diese unerfahren sind), dabei aber selbst weniger oder nicht aktiv mitspielt.


Casual-Game (Casual-Player) Casual Games (englisch Gelegenheitsspiele) ist ein Modewort für einfache elektronische Spiele, die sich durch eine besonders leichte Zugänglichkeit, intuitive Eingabemethoden, das kooperative Gameplay sowie schnelle Erfolgserlebnisse auszeichnen. Die Spiele zielen insbesondere auf Personen ab, die eine kurzweilige Unterhaltung ohne langwierige Lernphase suchen.

Das Gegenteil des Casual Game ist das Core-Game bzw. Hardcore-Game, das wesentlich mehr Zeit, Frustrationstoleranz und Spielerfahrung erfordert. Für Core-Gamer sind daher Casual Games weniger relevant und werden von ihnen oft verspottet.


cd (Cooldown) (englisch für „Abkühlung“ oder, freier übersetzt, für „Abklingzeit“). Meist in MMORPGs benutzt, bezeichnet die Zeit, die vergehen muss, bis eine Fähigkeit erneut eingesetzt werden kann. Falls zwei oder mehrere Fähigkeiten eine gemeinsame Abklingzeit haben, spricht man von einem globalen cooldown (global-cd).


char Abkürzung für character bzw. Charakter, gemeint ist damit der Spielercharakter.


Cheater (englisch für „Betrüger“) Ein Spieler, der Mittel einsetzt, die ihm gegenüber den Mitspielern (bzw. dem Computergegner) einen unfairen Vorteil verschaffen. Zu unterscheiden sind oft im Einzelspieler-Modus versteckte Cheats, die sich meistens durch bestimmte Tastenkombinationen oder Kommandozeilenbefehle aktivieren lassen, und die, die mit Hilfe von Programmen das Betrügen im Mehrspieler-Modus erlauben.


Checkpoint (engl. “Kontrollpunkt”)

Bei der Methode der festgelegten Speicherpunkte kann nur an ganz bestimmten Stellen im Spiel gespeichert werden, etwa vor einem besonders schwierigen Gefecht (sog. Boss-Kampf) oder in Rollenspielen in der Hauptstadt. Diese Methode ist die ältere und umstrittenere der beiden Methoden. Viele Spieler und Fachjournalisten kritisieren, dass durch diese Methode die Spieldauer künstlich gestreckt und Frust auf Seiten des Spielers gefördert werde, etwa wenn eine Stelle sehr häufig gespielt werden muss, da innerhalb nicht gespeichert werden darf. Diese Kritik gilt besonders, wenn die Speicherpunkte zu weit voneinander entfernt liegen oder ungünstig verteilt sind. Befürworter dieser Methode nennen häufig das Argument, durch festgelegte Speicherpunkte steige der Nervenkitzel im Spiel, da der virtuelle Tod härtere Folgen hat.


chobo Das Wort stammt aus der koreanischen Sprache und beschreibt einen unerfahrenen Spieler. Das Gegenteil dazu ist gosu. In der Szene wird chobo, ebenso wie Noob, meistens abwertend verwendet


Choob Als “Choob” wird unter Gamern derjenige bezeichnet, der Anfänger beleidigt.
Jeder hat mal auf niedrigem Level angefangen, deshalb ist das ein No-Go.


Clipping Dieser Begriff wird oft verwendet, um unsauber programmierte grafische Übergänge zwischen interagierenden Objekten in Spielen zu beschreiben – beispielsweise Gegenstände, die ganz oder teilweise durch Figuren ragen oder laufen. Eigentlich ist aber fehlerhafte „collision detection“ (Kollisionsabfrage) gemeint, die für das Fehlverhalten der Objekte verantwortlich ist.


Competitive MP Competitive Multiplayer(-Mode) (engl. Herausfordernder Multiplayer-Modus) bezeichnet die Mehrspielervariante in der die Spieler gegeneinander antreten. Ob im BattleRoyale, CTF oder DeathMatch.

Dazu zählen auch Varianten in denen Teams gegeneinander antreten.
Das Pendant dazu ist Coop MP (Cooperative Multiplayer, engl. Kooperativer Mehrspielermodus)


cooldown – cd (englisch für „Abkühlung“ oder, freier übersetzt, für „Abklingzeit“). Meist in MMORPGs benutzt, bezeichnet die Zeit, die vergehen muss, bis eine Fähigkeit erneut eingesetzt werden kann. Falls zwei oder mehrere Fähigkeiten eine gemeinsame Abklingzeit haben, spricht man von einem globalen cooldown (global-cd).


Coop-MP (Cooperative MP) Der Koop-Modus oder auch Coop-Modus (je nachdem, ob vom deutschen Kooperationsmodus oder dem englischen cooperative mode abgeleitet) ist eine Mehrspielervariante in Computerspielen, bei der die menschlichen Spieler gemeinsam klassische Einzelspielermissionen erfüllen.

Im Gegensatz zu den meisten anderen Mehrspielermodi findet der Wettstreit hier nicht zwischen den Spielern oder Gruppen von Spielern statt, sondern nur zwischen den Spielern und den Computergegnern. Zudem orientieren sich kooperative Spiele an klassischen Einzelspieleraspekten, wie Story oder Atmosphäre, anstatt auf rein kompetitive Elemente wie klassische Mehrspielermodi.


Couch-Coop (Lokales Koop) wie Coop-MP bzw. Koop-Multiplayer, jedoch gemeinsam auf einem Videospielgerät oder PC und beispielsweise im Split Screen.


crafting (englisch craft für „Handwerk“) Ist die Bezeichnung für die Verarbeitung von meist sammelbaren Rohstoffen, wie zum Beispiel Stöcken, Steinen, Pflanzen oder Erzen zu benutzbaren Gegenständen.


Crosshair Ein Zielfernrohr ist ein Fernrohr mit einer in die Optik integrierten Zieleinrichtung. Zielfernrohre werden bei Messgeräten und bei Schusswaffen zur genauen Ausrichtung auf ein entferntes Ziel benötigt. Die Zieleinrichtung wird Absehen genannt. Vorgänger dieser Einrichtung ist das Diopter.

Die klassische Form des Absehens ist das Fadenkreuz oder auf Englisch crosshair. Dazu wurden in der Bildebene des Objektives zwei Fäden aus einem Spinnennetz senkrecht zueinander gespannt. Heute wird das Absehen auf Glas geätzt. Damit können auch zusätzliche Markierungen angebracht werden, die insbesondere für die Entfernungsschätzung (z. B. Strich (Winkeleinheit) – 1 m auf 1000 m Entfernung) nutzbar sind. Heute sind auch Absehen verfügbar, die durch Tageslicht oder durch elektrische Einrichtung beleuchtet werden.


CTF (Capture The Flag) Capture the Flag (CTF, englisch für erobere die Fahne) ist ein traditionelles Geländespiel, das im Freien gespielt wird. Als Spielmodus ist es auch in vielen Computerspielen verbreitet. Dabei besitzt jede Spielpartei eine Fahne, welche durch die Gegenpartei erobert werden muss.

D

DAU (Dümmster Anzunehmender User) Der Begriff Dümmster anzunehmender User (von englisch user ‚Benutzer‘; kurz DAU) ist ein Ausdruck für Computerbenutzer ohne Grundlagenwissen und Sachverständnis, denen grobe Denk- und Anwendungsfehler im Umgang mit Computern und deren Zubehör unterlaufen. Der Begriff spielt besonders in der Erstellung benutzertauglicher Hard- und Software (Usability) eine Rolle: Programme, die durch einen „dümmsten“ anzunehmenden Benutzer zum Absturz gebracht werden können, sind schlecht geschrieben (Ausnahmebehandlung/Exception-Handling versagt).


Debuff Ein Debuff ist eine temporäre Verringerung der Charaktereigenschaften, die in der Regel durch gegnerische Aktionen, Umwelteigenschaften (environment debuff) oder der Spielmechanik selbst (etwa nach dem Wiederbeleben des Charakters als Zeitstrafe) ausgelöst wird. Viele Debuffs lassen sich durch curen der Spieler wieder entfernen. Als Debuff können allerdings auch Fähigkeiten gemeint sein, die positive Buffs des Gegners entfernen können, um so seinen Vorteil zu mindern. Das hängt vom jeweiligen Spiel ab und sollte dies so sein, wird die oben beschriebene Bedeutung von „Debuff“ durch Begriffe wie DoT oder ähnliche ersetzt.


Dev / Developer Ein Softwareentwickler (engl. Developer) ist eine Person, die an der Erstellung einer Software mitwirkt. Der Begriff ist nicht scharf definiert.

Die konkreten Aufgaben eines Softwareentwicklers richten sich nach der Rolle, die er im Softwareentwicklungsteam einnimmt. Die bekannteste Rolle ist hierbei die des Programmierers.


disconnect – disco – dc (englisch für „trennen“) Bezeichnet die ungewollte Trennung der Netzwerkverbindung beispielsweise aufgrund eines Übertragungsfehlers im Netzwerkprotokoll (Paketverlust) oder die manuelle versehentliche oder absichtliche Trennung der Verbindung.
Die absichtliche Trennung der Netzwerkverbindung wird als ragequit (von engl. rage „Wut“ und quit „verlassen“) bezeichnet und vor allem genutzt, um einer drohenden Niederlage aus dem Wege zu gehen. Um dieses Verhalten zu verhindern, wird in vielen Spielen das „Ragequitten“ mit Punktabzug bestraft.


DLC (Downloadable Content) Downloadable Content, Downloaderweiterung oder wörtlich übersetzt herunterladbare Inhalte, kurz DLC genannt, ist eine Form von Computerspiel-Erweiterungen. Diese typischerweise kostenpflichtigen Downloadinhalte werden über das Internet, beispielsweise Internet-Vertriebsplattformen wie Xbox Live, PlayStation Network, Nintendo eShop, Steam oder Herstellerseiten angeboten und vertrieben. Sie stellen eine wichtige Vertriebsform im Bereich der Computerspiele dar.


DM (Deathmatch) (englisch death „Tod“ und match „Spielrunde“) Ein Spielmodus in Ego-Shootern, bei dem Spieler direkt nach ihrem Tod wiederbelebt werden und nicht auf das Ende einer Runde warten müssen, um wieder am Spiel teilnehmen zu können. Siehe auch: Team Deathmatch


DoT (Damage over Time) (englisch Abk. von damage over time sinngemäß „Zeitschaden“) DoT findet unter anderem in Rollenspielen und Echtzeit-Strategiespielen Anwendung. Es bezeichnet eine Schadensart, die nicht sofort, sondern über einige Zeit hinweg in bestimmten Intervallen (zum Beispiel pro Sekunde, pro Tick) verursacht wird, wie beispielsweise bei Gift-, Brand- oder Blutungsschäden.


Downtime Downtime (engl. für Stillstandszeit, Ausfallzeit, Abstellzeit) ist die gebräuchliche Bezeichnung der Zeit, in der ein System, insb. ein Computersystem, nicht verfügbar bzw. nicht funktionstüchtig ist. Man unterscheidet zwischen geplanter und ungeplanter Downtime.


DPS (Damage per Second) (englisch Abk. von damage per second „Schaden pro Sekunde“) Ein Wert, der sich aus Schaden und Angriffsgeschwindigkeit von Waffen oder Fähigkeiten in Computerspielen zusammensetzt. Er dient vor allem dazu, einen Vergleichswert für die Schadenswirkung von verschiedenen Waffen und Fähigkeiten zu schaffen.


Drop (droppen) (englisch to drop „fallenlassen“) Bezeichnet in Spielen das Fallenlassen eines (Items). U. a. lassen in manchen Spielen besiegte Gegner Gegenstände („items“) fallen, die dann auch als Loot (englisch „Beute“) bezeichnet werden. In Strategiespielen bezeichnet Droppen bzw. Drop-Angriff eine Angriffstaktik, bei der Kampfeinheiten mit Hilfe von Transporteinheiten direkt in der Basis des Gegners abgesetzt werden (hier engl. für „absetzen“ oder „abwerfen“). Mit droppen kann aber auch das Sterben (Fallen) eines Spielers gemeint sein. Auch steht der Begriff für den Sprung eines Spielers von erhöhten Punkten, beispielsweise nach einem Boost.


Dungeon Ein Dungeon (im deutschen Sprachgebrauch meist der Dungeon; englisch für „Verlies“, „Kerker“) ist in Rollen-, Brett- und Computerspielen ein meist irrgartenartig verschachteltes Raum- und Gängesystem. Die Spieler erkunden den oft unterirdisch gelegenen Dungeon, um dort nützliche oder für die Handlung relevante Gegenstände zu bergen und gegen dort lauernde Monster zu kämpfen.

E

Easter Egg Easter Egg (engl. für „Osterei“) ist eine Bezeichnung für eine versteckte Besonderheit in Medien und Computerprogrammen. Formen sind beispielsweise der Gagscreen einer Software oder Geheimlevel eines Computerspiels.

Ein verbreitetes Feature in Computerspielen sind die Geheimlevel, die nur dann erreichbar sind, wenn zum Beispiel an bestimmten Punkten im Handlungsverlauf gut getarnte Passagen durchschritten werden. Diese Level sind aber insofern dokumentiert, als sie in den Abschnittsstatistiken erwähnt und zum Erreichen eines Spielstandes von 100 % benötigt werden.


Engine (auch Game-Engine) Eine Spiel-Engine (englisch game engine [ˈgeɪmˌɛndʒɪn]) ist ein spezielles Framework für Computerspiele, das den Spielverlauf steuert und für die visuelle Darstellung des Spielablaufes verantwortlich ist. In der Regel werden derartige Plattformen auch als Entwicklungsumgebung genutzt und bringen dafür auch die nötigen Werkzeuge mit.

Zu den am häufigsten verwendeten 3D-Engines gehören die CryEngine, Frostbite, die Unity Engine und die Unreal Engine.


ep – exp – xp (englisch Abk. von experience bzw. experience points für „Erfahrung“ bzw. „Erfahrungspunkte“) Dienen vorwiegend in Rollenspielen dazu, die aktuelle Entwicklung des Charakters zwischen einzelnen Erfahrungsstufen deutlicher abzugrenzen.


Equip Bezeichnet die gesamte Ausrüstung eines Spielers, beispielsweise Waffen, Munition, Rüstung, magische Gegenstände oder andere kampfrelevante Gegenstände („items“).

F

Farmen/Farming Farmen wird, vorzugsweise in Rollenspielen, die andauernde, routinierte und monotone Tätigkeit des Sammeln und Suchen bestimmter Gegenstände, Geld oder Erfahrung genannt.
In PvP-Spielen bezeichnet dieser Begriff auch Situationen, in denen ein Spieler einen anderen ohne nennenswerte Gegenwehr besiegen kann.


FOV (englisch Abk. von Field of View „Blickfeld“) Bezeichnet alles, was sich innerhalb des Sichtbereiches befindet, meistens im Kontext der Ego-Shooter. Damit kann sowohl das Blickfeld der Spielfigur als auch der technische Blickwinkel der Engine selbst gemeint sein, das Blickfeld beträgt bei PC-Spielen üblicherweise 90°. In manchen Spielen kann das FoV angepasst werden. Mit einem großen FoV kann zwar mehr Spielfläche gesehen werden, dafür kann die Umgebung am Bildschirmrand als unnatürlich verzerrt wahrgenommen werden.


FoW / Fog Of War (englisch Abk. von Fog of War „Nebel des Krieges“) Ein Konzept in Strategiespielen, das bereits seit deren Anfangszeit implementiert ist: Wenn Gebiete nicht mehr im Sichtbereich mindestens einer Einheit liegen, werden bereits erkundete Gebiete der Karte wieder teilweise unsichtbar. Innerhalb des Nebels sind die zuletzt bekannten Gebäude und das vorgegebene Terrain weiterhin erkennbar, aber keine gegnerischen Einheiten oder deren Bewegungen.


FPS (Frames per Second) (englisch Abk. von frames per second „Bilder pro Sekunde“) Bezeichnet die Anzahl der Einzelbilder, die pro Sekunde angezeigt werden. Allerdings sagt dies nicht sonderlich viel über den flüssigen Bildablauf aus, weil beispielsweise 30 Bilder pro Sekunde nicht bedeuten, dass alle 1/30 s ein Einzelbild erscheint, sondern nur im Durchschnitt alle 33 1/3 ms ein Einzelbild erscheint. In einigen Spielen ist eine fps-Obergrenze implementiert, um nicht unnötige Bilder zu berechnen, die der Bildschirm sowieso nicht anzeigen oder das Auge nicht sehen kann. Damit soll verhindert werden, dass die Grafikkarte unnötig beansprucht wird. Siehe auch: Vsync / Vertikale Synchronisation


Frag Ein Frag bezeichnet in Ego-Shootern das virtuelle Töten eines Mitspielers, das eigene Ausscheiden wird als Death (englisch für Tod) bezeichnet. Frags werden wie Punkte behandelt und auf das Spielerkonto gutgeschrieben.


freeze (englisch freeze „einfrieren“)
Bezeichnet ein kurzzeitiges Anhalten des Spiels (Standbild). Bleibt dieser Zustand dauerhaft, so spricht man von einem Absturz. Dieser kann sowohl rein auf die Spielsoftware bezogen sein (der Rest des Systems funktioniert weiter und das Spiel kann beendet und neu gestartet werden) oder das gesamte System betreffen und nur durch einen Neustart bzw. Reset des Gerätes behoben werden.


Freies Speichern / Freesave Bei der Methode des freien Speicherns kann der Spieler oder das Programm zu jedem beliebigen Zeitpunkt im Spiel (ausgenommen sind hierbei oftmals aus technischen Gründen Cutscenes und gerenderte Videosequenzen) den Spielstand abspeichern. Der größte Unterschied liegt darin, dass schwere Sequenzen leichter zu schaffen sind, da man auch innerhalb von Boss-Kämpfen (Kampf gegen einen Gegner mit besonders hohem Schwierigkeitsgrad im Vergleich zu anderen Gegnern) oder schwierigen Sprungpassagen speichern kann.


Friendly Fire (englisch für Befreundeter Beschuss) Bezeichnet den Beschuss von befreundeten Kräften und spielt vor allem in teambasierten Spielen eine Rolle. Klassischerweise ist „friendly Fire“ entweder aktiviert oder deaktiviert. Manche neuere Shooter bieten allerdings zusätzlich die Möglichkeit, den Eigenbeschuss auf einer prozentualen Skala zu relativieren, zum Beispiel mit 75 %, so verursachen Treffer auf das eigene Team nur 75 % des Schadens.
Dieses Feature verleiht vielen Spielen zwar mehr Realismus und verhindert ein unüberlegtes Handeln (zum Beispiel ziellos auf alle bewegten Objekte zu schießen), allerdings ermöglicht aktiviertes Friendly Fire den sogenannten Team Killern erst, ihre spielbehindernde Vorgehensweise durch Töten seiner Mitspieler in seinem eigenen Team auszuleben. Bei manchen Spielen ist es auch möglich, dass der verursachende Spieler selbst den FF-Schaden erleidet.

G

GamerTag Als GamerTag bezeichnet man den Nutzernamen auf der Xbox-Konsole. Dieser setzt sich aus einem frei wählbaren Namen, gefolgt von einer Raute (#) mit einer zufällig generierten vierstelligen Zahl. Die Kombination aus Namen und Code macht den Tag zu einem einzigartigen Identifizierungsmerkmal.

Beispiel: MeinName#1234


Ganker Ganken [ˈgɛŋkɘn] oder Ganking ist ein Sammelbegriff für verschiedene Player-versus-Player-Kampftaktiken in Online-Rollenspielen, bei denen das angegriffene Opfer kaum eine realistische Chance hat, den Kampf zu gewinnen, weil es von Anfang an unterlegen oder im Nachteil ist. Ganken wird deshalb meist als hinterhältig oder feige betrachtet. Ein Spieler, der solche Taktiken anwendet, wird Ganker genannt, das Betreiben derselben Ganking.


GG (Good Game) (englisch Abk. von good game „gutes Spiel“) Stellt ein Lob bzw. einen Glückwunsch an die anderen Mitspieler dar. Für gewöhnlich wird gg am Ende eines Online-Matches als symbolischer Händedruck geschrieben. Die Abkürzung gga bedeutet good game all und schließt ausdrücklich die Leistung des gegnerischen Spielers oder Teams mit ein, insbesondere bei einer erlittenen Niederlage. Er drückt damit die Anerkennung seiner Niederlage aus. Zuerst vom Favoriten vor Spielende ausgesprochen, bedeutet es oft eine Aufforderung zur Kapitulation und wird somit als Beleidigung verstanden.


Glitch (englisch für „Panne/Störung“) Bezeichnet in Computerspielen kleine Fehler. Diese Fehler reichen von falsch dargestellter Grafik[5] bis hin zu Effekten, die dem Spieler einen Vorteil verschaffen, der vom Entwickler so nicht beabsichtigt war.[6] Beispiele sind Gegenstände, die sich zwar im Quelltext des Programms befinden, aber in der veröffentlichten Version nicht in den Spielverlauf integriert wurden, jedoch von der Spielfigur benutzt werden können, oder „glitches“, die es dem Spieler ermöglichen, Häuser zu betreten, die im Spiel lediglich als Zierde dienen sollten. Die Herkunft des englischen Begriffs liegt im deutschen glitschig[7] über jiddisch „glitshen“ (etwa: ab- oder wegrutschen).
glitching wird das Ausnutzen von Fehlern im Spiel genannt, wie etwa unter oder durch Objekte hindurchzuschießen, obwohl dies nicht vorgesehen ist, insbesondere bei Karten, die von Spielern und nicht von der Entwicklungsfirma erstellt wurden. Wiederholtes glitching führt je nach Betreiber des Servers, auf dem gespielt wird, oft zu einem Kick bzw. Bann des Spielers.


God Mode (englisch für „Gott-Modus“) Wird üblicherweise als Bezeichnung für eine spezielle Gruppe von Cheats, welche den Spieler unverwundbar machen, benutzt. Ein bekanntes Beispiel für einen solchen Cheatcode stellt „IDDQD“ aus dem Spiel Doom dar, der mittlerweile auf diversen Merchandise- oder Scherzartikeln verwendet wird. Die Frage Hast du God Mode an? wird mehr oder weniger scherzhaft verwendet, wenn ein Spieler plötzlich deutlich über seinem eigentlichen Niveau spielt, also etwa durch Glück auffällig viele Erfolge in kurzer Zeit verbuchen kann und so an einen Spieler im Gott-Modus erinnert.


gosu (koreanisch für „hohe Hand“) Wird verwendet, um Personen mit herausragenden Fähigkeiten, überwiegend aus dem Kampfsport, zu bezeichnen. Das koreanische Wort setzt sich zusammen aus: Go (für hoch/weit, oben/über jmd.) und Su (für eine Person). In den Bereich der Computerspiele ist der Begriff wahrscheinlich über das Echtzeitstrategiespiel StarCraft gekommen. Auch hält sich hartnäckig das Gerücht, dass der Begriff als Akronym für „God Of StarCraft Universe/Units“ entstanden sei, was aufgrund des Vorkommens im koreanischen Sprachgebrauch jedoch unwahrscheinlich ist. Gerade dieses Missverständnis könnte aber das Wort erst so bekannt gemacht haben. Das Gegenteil von Gosu ist Chobo.


Griefer (englisch grief „Gram/Kummer“) Findet vor allem in Online-Rollenspielen Verwendung und bezeichnet einen Spieler, der jede Gelegenheit nutzt, um einem anderen Mitspieler das Leben schwer zu machen. Dieses kann durch einfache Belästigung, aber auch durch Bestehlen oder mehrfaches Töten der Spielfigur des Opfers geschehen (Siehe auch: Player Killer und Teamkilling), oft auch unter Ausnutzung von Bugs oder Cheats. Davon abgeleitet wird ’Griefen’ als die Tätigkeit eines Griefers.


Grind (englisch to grind „schleifen“) Eine Methode, seine Spielfigur auf eine höhere Stufe aufsteigen zu lassen, die in den meisten Rollenspielen Verwendung findet. Hierbei werden über einen längeren Zeitraum Gegner, zumeist desselben Typs, besiegt, um Erfahrungspunkte zu erlangen. Im Gegensatz zum Farmen ist das Grinden auf eine möglichst hohe Erfahrungspunktausbeute konzentriert und kann sich eventuell durch die Spielmechanik gegeneinander ausschließen, ist aber zumeist als Nebenwirkung beim Grinden anzutreffen.

H

HC (Hardcore/High Council/heroic) Abkürzung für Hardcore, beschreibt in vielen Action-Rollenspielen einen riskanteren Spielmodus, in welchem die Spielfigur nur ein Leben hat und ein Respawn nicht möglich ist. Oft gibt es für Hardcore-Charaktere eigene Ranglisten sowie zuweilen auch besondere Spielbedingungen oder gar Vorteile.

Abkürzung für High Council (englisch „Hoher Rat“), beschreibt die Leiter einer Allianz.

Abkürzung für heroic (englisch „heroisch“), beschreibt in Massively Multiplayer Online Role-Playing Games den meist höchsten und schwersten Schwierigkeitsgrad in Dungeons und Raids.


Hitbox Eine Hitbox (auch Hit-Box; engl. für „Trefferkasten“) beschreibt einen vordefinierten, virtuellen, für den Anwender üblicherweise nicht sichtbaren Bereich um ein 3D-Modell in einer 3D-Engine (bzw. Game-Engine), welcher zur Berechnung von Kollisionen und/oder Trefferabfragen genutzt wird. Hitboxen dienen hierbei vorwiegend zur Vereinfachung von Berechnungen, da 3D-Modelle, insbesondere jene von Personen, aus einer Vielzahl von Polygonen bestehen. Je komplexer die Engine, desto ähnlicher wird die Hitbox dem entsprechenden 3D-Modell.


HoT - (engl. Abk. von Heal over Time) (englisch Abk. von heal over time „Heilen über einen Zeitraum“) Bezeichnet in MMORPGs und Action-Rollenspielen eine Heilwirkung, die über eine längere Zeitspanne kontinuierlich Lebenspunkte wiederherstellt.


Hotfix Ein Hotfix ist eine Softwareaktualisierung (englisch Software Update), die der Hersteller einer Software-Applikation (Programm) bereitstellt, um einen Fehler zu korrigieren. Hotfix leitet sich aus den beiden englischen Wörtern hot – heiß und to fix – reparieren ab. Es handelt sich also wörtlich um eine „heiße“ (hier im Sinne von schnelle, eilige) Reparatur.

Dabei ist der Fehler so gravierend, dass er schnell und gezielt behoben werden muss. Ein Hotfix enthält daher meist nur die Korrektur für einen oder wenige Fehler. Er sollte auf keinen Fall eine Erweiterung der Funktionalität enthalten, sondern nur den konkreten Fehler korrigieren.

Abgrenzung zu anderen Aktualisierungen (z. B. Service Pack):

reine Fehlerkorrektur, keine Erweiterungen
dringender Bedarf
stark reduzierte Tests durch Hersteller


hs – hard-scope (englisch hard-scope „feste Vergrößerung“) Bezeichnet vornehmlich in der Call of Duty-Spieleserie das Snipen mit über längere Zeit aktiviertem Zielfernrohr. Von quick-scopern abfällig verwendet, da es ihrer Meinung nach von verminderter Reaktionsfähigkeit zeugt. Von no-scopern abfällig verwendet, da es ihrer Meinung nach durch das fehlende Element des korrekten Timings von mangelndem Skill zeugt.

I

IMBA („Imbalanced“) (englisch Abk. von imbalanced „unausgeglichen/unausgewogen“) Steht für ein unausgeglichenes Spiel. Entweder ist gemeint, dass die Teams sehr einseitig besetzt sind, oder es bedeutet, dass das Spiel von seinen Entwicklern schlecht ausbalanciert wurde, wenn etwa in einem Strategiespiel eine Fraktion insgesamt gesehen signifikant stärker ist als alle anderen Fraktionen, gilt sie als imba.
In manchen Rollenspielen wird imba auch für Figuren benutzt, die anderen überlegen sind, in diesem Fall ist der Begriff jedoch eher positiv besetzt und ist oft ein Ausdruck der Bewunderung (frz. imbattable „unschlagbar“).
Des Weiteren kann mit imba auch ein Gegenstand bezeichnet werden, der dem Besitzer unausgewogen starke Vorteile verleiht und dessen Benutzung unter Umständen fast schon unfair ist. Diese Items sind oft extrem selten und haben Eigenschaften, die kein vergleichbares Item bieten kann. Sind solche Items nur durch Kauf mit reellem Geld in Free-to-play-Onlinespielen verfügbar, werden diese als pay-to-win (englisch „bezahle, um zu gewinnen“) bezeichnet.


Indie (-Game, -Entwickler) Independent-Game-Entwickler sind Spieleentwickler, die typischerweise kleinere Computerspiele (Indie-Spiele) entwickeln, sogenannte Indie-Games, da sie im Normalfall ohne finanzielle Unterstützung und Abhängigkeit von anderen Firmen/Publishern arbeiten. Meist stecken nur einzelne Personen oder kleinere Interessensverbände hinter den Spielen, manchmal über Crowdfunding auch größere Spieleenthusiastengruppen (z. B. über die Kickstarter-Plattform).


ingame (oder in-game) (englisch für „im Spiel“) Hebt Tätigkeiten und Nachrichten als innerhalb des Spiels vor. Zum Beispiel jemandem ingame eine Nachricht zukommen lassen, anstatt ihn per Telefon anzurufen.
So bezeichnet In-Game-Cash beispielsweise das im Spiel zur Verfügung stehende Geld.


Item (englisch für „Gegenstand“) Bezeichnet einen sammelbaren Gegenstand in Computerspielen, der zumeist auch von der Spielfigur benutzt werden kann. Im Allgemeinen hat die Verwendung eines Items eine positive Auswirkung. Der Begriff wird insbesondere im Genre der Computer-Rollenspiele verwendet.

K

KI In Computerspielen wird eine KI meistens dazu verwendet um Bots, sogenannte Nicht-Spieler-Charaktere, die menschenähnliches Verhalten simulieren (zum Beispiel als simulierte Verbündete oder Computergegner) zu steuern oder bestimmte Dinge in der Spielwelt oder bei den Funktionen des Spielecharakters (zum Beispiel Routenfindung, prozedurale Generierung, automatische Verbesserungen und Vervollständigungen beim Streckenbau oder andere Algorithmen) zu berechnen. Bei einigen Spielen lässt sich der Schwierigkeitsgrad der KI-Gegner einstellen und optional wählen ob man gegen eine KI, gegen echte Spieler oder eine Mischform spielen möchte. Bei ein paar Spielen kann sich die KI auch automatisch an das Spielverhalten anpassen oder kann aus Fehlern lernen. Da im Einzelspieler-Modus oft Gegner fehlen, wird auf eine KI zurückgegriffen. Zudem wird KI in Computerspielen verwendet um viele oder sehr spezielle Charaktere zu simulieren, die nicht oder sehr schwer von echten Menschen übernommen werden könnten. Teilweise lassen sich KIs in Computerspielen aber auch einfach austricksen, da ein Mensch ein bestimmtes Muster einer KI umgehen kann. Der Realismus und das Gameplay eines Computerspiels wird daher auch oft an der KI gemessen.


kick (englisch für „Tritt“) Verweis vom Server, meist wegen unfairer Spielweise, Beleidigung anderer Spieler oder ähnlicher Verstöße; sozusagen ein virtueller Platzverweis.


kickban Bei einem kickban wird der Spieler vom Server geworfen und gleichzeitig für eine bestimmte Zeit oder dauerhaft gesperrt. Siehe auch: ban


Killsteal (KS/Kill-Rip/Abstauber) Ein Spieler fügt einem Gegner tödlichen Schaden zu, obwohl ein dritter Spieler dem Gegner bereits sehr viel Schaden zugefügt hat, und nimmt diesem die Frag-Zurechnung weg. In manchen Rollenspielen bleibt dem Bestohlenen dann auch die Beute am Gegner verwehrt. Der Stehlende wird zuweilen als Fragdieb bezeichnet. Teilweise bezeichnet der Stehlende sein Tun auch ironisch als „kill secured“, also das Sicherstellen des Abschusses für das eigene Team, bevor sich der geschwächte Gegner möglicherweise doch noch zurückziehen kann.


KK bedeutet: „OK“/„(Alles) klar“

Steht hinter einer Zahl auch für „Tausend“ (Kil)
z. B. 2k = 2.000, 2k8 = 2008;

teilweise werden mehrere Ks hintereinander benutzt
z. B. 2kk = 2.000.000


Kombo (engl. „Combo“) In Computerspielen ist eine Kombo bzw. englisch Combo (kurz für Kombination) eine Reihe von Aktionen, die nacheinander ausgeführt werden, um ein bestimmtes Ereignis hervorzurufen. Meist geschieht dies durch das Drücken bestimmter Tastenkombination unter einer Zeitbeschränkung, die dem Spieler dadurch ein bedeutenden Vorteil bzw. speziellen Angriff ermöglichen. Sie sind meist stärker als die Standardangriffe, aber dafür auch schwerer auszuführen und erfordern meist mehr Aufwand.


Koop/Kooperatives Multiplayer Der Koop-Modus oder auch Coop-Modus (je nachdem, ob vom deutschen Kooperationsmodus oder dem englischen cooperative mode abgeleitet) ist eine Mehrspielervariante in Computerspielen, bei der die menschlichen Spieler gemeinsam klassische Einzelspielermissionen erfüllen.

Im Gegensatz zu den meisten anderen Mehrspielermodi findet der Wettstreit hier nicht zwischen den Spielern oder Gruppen von Spielern statt, sondern nur zwischen den Spielern und den Computergegnern. Zudem orientieren sich kooperative Spiele an klassischen Einzelspieleraspekten, wie Story oder Atmosphäre, anstatt auf rein kompetitive Elemente wie klassische Mehrspielermodi.

L

Lag – Lagger – Lagkill (englisch lag „Verzögerung“) Unterbrechungen im Spielfluss auf Grund technischer Probleme. Diese können Verbindungsfehler zwischen Server und Client oder auch mangelnde Systemleistung des Servers oder eines Clients zur Ursache haben. Bei Ego-Shootern tritt dadurch eine Verzögerung auf, die dem Spieler eine veraltete Spielsituation darstellt. Siehe auch: Lag
Lagger bezeichnet einen Spieler, der wegen seiner schlechten Internetverbindung oder Systemkonfiguration das Spiel zum Stocken bringt. Ist die schlechte Systemkonfiguration die Ursache, spricht man auch von FPS-Lags.
Lagkill bezeichnet das gefahrlose Töten eines Spielers, der durch Lags wehrlos ist. Ein Lagkill ist somit ein Freekill.


Lamer (englisch für „Trantüte“) Ein abwertender Begriff für jemanden, der zum Beispiel von der Community als nicht fair empfundene Taktiken anwendet wie zum Beispiel Campen, bewusstes Ausnutzen von Lag-Effekten, oder jemanden, der sich aufspielt, andere stört, sie als Cheater diffamiert, Abmachungen zwischen Spielern nicht einhält oder sich auf andere Weise unbeliebt macht. Generell also ein Spieler, der in irgendeiner Weise nervt und den anderen den Spaß am Spiel nimmt, ohne jedoch gegen fest vorgeschriebene Regeln zu verstoßen oder Cheats zu benutzen.
Lamer war bereits in den 1980er Jahren in der Computerszene gebräuchlich und unter Hackern ein Ausdruck für jemanden mit wenig Kenntnis in diesem Bereich, also jemanden, der beispielsweise nicht cracken oder programmieren konnte. Auch wurde ein polymorpher Bootblock-Virus Ende der 1980er Jahre „Lamer Exterminator“ genannt (Commodore Amiga).
Abseits der Computerspielszene wird der Ausdruck auch allgemeiner für Nutzer verwendet, die wenig oder keine Kenntnis bezüglich der Umgangsformen im Internet haben.


leechen - Leecher (englisch leech „Blutegel“) Bezeichnung für Spieler, die nur rumstehen oder mitlaufen und davon profitieren, dass andere spielen. Beispielsweise sammelt jemand Erfahrung mit seiner Spielfigur dadurch, dass er einem anderen Spieler folgt, selber nichts oder sehr wenig macht und der andere die Gegner tötet. Meistens benutzt in MMORPGs.
Alternativ eine Fähigkeit des Spielercharakters, Gegnern Leben oder Magiepunkte abzusaugen.


Leetspeak Leetspeak [ˈliːtspiːk] (auch Leetspeek, 1337; von engl. elite, „Elite“, und speak, „sprechen“) bezeichnet im Netzjargon das Ersetzen von Buchstaben durch ähnlich aussehende Ziffern sowie – je nach Definition – auch Sonderzeichen.[1]

Die häufige Schreibweise 1337 für Leetspeak entstand aus dem englischen Wort Elite. Es wurde dabei erst zu Eleet verballhornt und dann zu ’leet abgekürzt, was im Leetspeak als 1337 geschrieben wird. Weitere Schreibweisen sind z. B. 1337 5P34K oder auch 313373.


lfg (englisch looking for group) ein Spieler sucht in der PvP oder PvE ein Team und möchte im Idealfall angeschrieben und eingeladen werden.


Locale Multiplayer/Lokales Multiplayer Ein Mehrspieler-Modus setzt voraus, dass mehrere Spieler (gleichzeitig oder zeitversetzt) Interaktionen mit dem Videospiel ausführen können. Hierzu gibt es verschiedene Techniken.

Netzwerkspiel: Die heute verbreitetste Technik ist der Zusammenschluss von mehreren separaten Computern bzw. Spielkonsolen über ein Rechnernetz (entweder Internet oder LAN). Jeder Spieler spielt hierbei an seinem eigenen Bildschirm. Diese Technik liegt insbesondere den Onlinespielen zugrunde.
Selber Bildschirm: Mit einer auf etwa vier Spieler begrenzten Anzahl ist das Spielen am selben Bildschirm möglich, entweder per Splitscreen oder auf einem gemeinsamen Spielfeldausschnitt. Diese Technik wird häufig auch als lokaler Mehrspielermodus oder Couch Multiplayer bezeichnet.[5]
Asynchrones Spiel: Bei unabhängig gespielten Spielzügen kann mittels Hotseat, via E-Mail oder früher auch durch den (postalischen) Austausch von Spielständen auf Disketten oder über Bulletin Boards gespielt werden. Die Spieler können dabei ihre Spielzüge zu unabhängigen Zeiten entweder am selben Spielgerät ausführen oder sich die Spielzüge zusenden.
Als eine indirektere Art des Zusammenspiels kann der Leistungsvergleich über High Scores angesehen werden.

Je nach benutzter Technik besteht bei Spielen mit mehreren, räumlich voneinander entfernt spielenden Teilnehmern immer das Risiko, dass andere Mitspieler technische Schwachstellen ausnutzen und sich so über die Regeln des Spiels hinwegsetzen (siehe Cheaten).


Loot / looten (englisch für „Beute“) Vor allem in Rollenspielen gebräuchlicher Ausdruck für sämtliche Items, die von besiegten Gegnern hinterlassen werden oder Gegenstände, die in Truhen gefunden werden können. Looten beschreibt hierbei das Plündern der Leichen oder Truhen und das Aussortieren unwichtiger Items.


Lootbox Eine Lootbox (auch als Loot Crate, Prize Crate oder Beutebox bekannt) ist ein virtueller Behälter in Computerspielen, der eine zufällige Sammlung bestimmter Items, wie zum Beispiel Waffen und spezielle Gegenstände, enthält. Diese können im Spiel freigeschaltet, gefunden oder gekauft werden.[1] Der Kauf kann dabei entweder durch eine Spielewährung oder durch Echtgeld stattfinden. Der Begriff setzt sich zusammen aus den englischen Wörtern „loot“ für Beute bzw. Raubgut (z. B. Beutegegenstände in Computerspielen) und „box“ für Kiste.


Lowpinger Ursprünglich genutzt für Online-Spieler mit kurzen Ping-Antwortzeiten, wird der Begriff „Lowpinger“ heutzutage als universelles Schimpfwort für IT-DAUs genutzt. (Siehe auch: DAU)

M

messern Manchmal auch gemessert oder wegmessern. Bezeichnet das Ausschalten eines Spielers (in einem Ego-Shooter) mit Hilfe eines Messers. Dieses wird als besondere Leistung empfunden, weil der Angreifer bei einer Messerattacke der Feuerwaffe des Gegners ausgeliefert ist. Aufgrund der Popularität des Spieles Counter-Strike, bei dem jeder Spieler ein Messer als Standardausrüstung erhält, wird der Begriff oft als Synonym für das Fraggen mittels Nahkampfwaffen verwendet.


mezzen (englisch to mesmerize „hypnotisieren/bannen“) Bezeichnet das Außer-Gefecht-Setzen oder Schlafenlegen eines Gegners, insbesondere in MMORPGs.


MMOG/MMORPG (Massively Multiplayer Online/Roleplaying Game) Der Begriff Massively Multiplayer Online Game (MMOG oder MMO), deutsch auch Massen-Online-Gemeinschaftsspiel, bezeichnet einen Typ eines Computerspiels, das den Spielern eine virtuelle persistente Welt bietet und von sehr vielen (häufig mehreren tausend) Spielern (Mehrspieler) gleichzeitig über das Internet gespielt werden kann.

Typischerweise interagieren und kommunizieren die Spieler miteinander und prägen somit das Fortschreiten in der virtuellen Welt gemeinsam.


MOBA Multiplayer Online Battle Arena (MOBA), auch bekannt als Action Real-Time Strategy (ARTS), ist ein Computerspiel-Genre und eine Unterkategorie der Echtzeit-Strategiespiele.


Mod Mod ist die Abkürzung für „Modifikation“ und bezeichnet einen Spielzusatz (vorrangig von Privatpersonen erstellt), der Originalspieldaten nutzt, aber nützliche Dinge hinzufügt – je mehr dabei an einem Spiel verändert wird, desto komplexer wird die Mod, bis man schließlich von einer Total Conversion spricht.
Alternativ ist Mod auch die Abkürzung für „Moderator“, der meist im Forum eines Onlinespiels tätig ist und es von Spam oder unerlaubten Beiträgen frei hält.


MOOR „Massively Open Online Racing“, bezeichnet Rennspiele, die das gleichzeitige Spielen vieler Spieler in einer Welt ermöglichen.


MP (Multiplayer) Der Begriff Mehrspieler (englisch multiplayer, multi-player) beschreibt im Bereich der Computerspiele eine Spielart (im Computerspieler-Jargon auch Modus), bei der man mit oder gegen andere Menschen spielt. Sie ist das Gegenstück zur Einzelspieler-Spielweise, bei der ein einzelner Spieler alleine mit bzw. gegen den Computer spielt.

N

N00b/Noob Abfällige Bezeichnung für einen nicht lernwilligen bzw. ignoranten Neuling, wird aber auch als Beleidigung für erfahrene Spieler verwendet, die das Verhalten eines Neulings an den Tag legen oder schlichtweg Anfänger-Fehler machen. Der Begriff ist nicht zwangsläufig durch Newbie ersetzbar.


n1 Abkürzung für nice one (englisch „Schönes Ding“). Ausdruck der Bewunderung gegenüber Aktionen von Mitspielern.


Nader – Nadespammer Gemeint ist ein Spieler, der mit Granaten, Nades (abk. von engl. grenade „Granate“), um sich schießt bzw. wirft.


Nerf Abschwächen einer bestimmten Fähigkeiten oder Einheit durch den Computerspiele-Entwickler, um eine bestehende Unausgeglichenheit zu korrigieren und Chancengleichheit wiederherzustellen – das Gegenteil davon ist Buff. Der Begriff geht vermutlich auf den amerikanischen Markennamen NERF zurück, der für kindersicher gestaltete Schaumstoffwaffen und Sportausrüstung bekannt ist.


Newbie Bezeichnung für einen Neueinsteiger bzw. einen unerfahrenen Spieler. Ist im Gegensatz zu Noob wertneutral oder deutet an, dass der Spieler zwar unerfahren sei, aber zumindest eine Lernwilligkeit zeigt.


Ninja Looting Ein Spieler, der beim Looten Gruppen- oder Raidabsprachen nicht einhält, sondern die Beute einfach aufnimmt und dann schnell aus der Gruppe verschwindet. Der Zusatz „Ninja“ soll hier auf eine diesen in Geschichten und Filmen oft zugesprochene Fähigkeit hinweisen: Nach erledigter Aufgabe zündet der Ninja eine Rauchbombe und verschwindet lautlos. Auch als Verb „ninjalooten“. Siehe auch: Looter


no-scope (englisch für „ohne Zielfernrohr/Vergrößerung“) bezeichnet in Ego-Shootern das Schießen mit einem Scharfschützengewehr ohne das Zielfernrohr zu aktivieren. Da es in vielen Spielen bei Nicht-Aktivierung des „scopes“ kein Fadenkreuz gibt, ist das Treffen von Gegnern deutlich schwieriger. Oftmals wenden Spieler einen „no-scope“ nur in Gefahrensituationen an, z. B. wenn ein Spieler mit Sniper-Waffe in einen Nahkampf gerät und kaum Zeit hat, um zu seiner Sekundärwaffe zu wechseln. Manchmal versuchen Spieler aber auch absichtlich ohne das Zielfernrohr zu Schießen, um einen „Trickshot“ zu erzielen und Eindruck bei Verbündeten und Gegnern zu schinden.


NPC (Non Player Character) (englisch Abk. von Non Player Character „Nicht-Spieler-Figur“) Eine von der Künstlichen Intelligenz kontrollierte Spielfigur, die den Immersionsgrad des Spiels erhöhen soll. Siehe auch: Bot und Nicht-Spieler-Charakter

O

overkill Einem Gegner wesentlich mehr Schaden zufügen, als es bräuchte, um ihn zu töten.


Overpowered (englisch für „übermächtig“) Einheiten oder Ausrüstungsgegenstände, die in einem Spiel zu stark im Verhältnis zu den anderen ist, gelten als „overpowered“. Siehe auch: imba


own – owned – ownage (englisch to own „besitzen“) Lässt sich frei übersetzen mit dominieren, plattmachen oder deutlich stärker spielen. Owned entspricht etwa „Erwischt!“ oder „besiegt“. Ownage bezeichnet den konkreten Vorgang des ownens. Wenn es beispielsweise einem Spieler gelingt, auf überwältigende Weise eine Übermacht zu besiegen, so nennt man dies Ownage. Der Spieler ownt also seine Gegner.
Gelegentlich nutzt man den Begriff auch zur Aufwertung eines Objekts, zum Beispiel „Dieses Spiel ownt!“
Auch als pwn, pwned und pwnage bezeichnet, diese Wörter entstanden durch Tippfehler.

P

packet loss (englisch für „Paketverlust“) Bezeichnet die fehlerhafte Übertragung von Daten über ein Netzwerk. Die dadurch kurzzeitig beeinträchtigte Synchronisation mit dem Spielserver hat für den betroffenen Spieler besonders in schnellen Spielen wie Ego-Shootern negative Auswirkungen. Siehe auch: Paketverlust


Paketverlust Paketverlust (engl. packet loss) tritt bei der paketbasierten Datenübertragung in Rechnernetzen und Kommunikationsnetzen auf.

Es gibt verschiedene Ursachen für Paketverlust:

Fehler des Übertragungsmediums
Paketverlust bei der Verarbeitung/(Zwischen-)Speicherung der Pakete
Paketverlust aufgrund des Nichteinhaltens von Regeln und Standards


Patch Ein Patch (Maskulinum,[1] selten Neutrum; von engl. to patch = flicken, ausbessern und patch = [aufgesetzter] Flicken, Flickwerk in der Bedeutung von Reparatur bzw. Nachbesserung) ist eine Korrekturauslieferung für Software oder Daten aus Endanwendersicht, um Fehler zu beheben – meist um bekannt gewordene Sicherheitslücken zu schließen – oder bislang nicht vorhandene Funktionen nachzurüsten.[2] Teilweise werden auch Änderungen an einer Software ohne Wissen der Käufer oder Nutzer installiert. Bei einigen Herstellern, wie etwa Microsoft (Windows), heißen diese Nachbesserungen gerne Aktualisierungen und Service Pack, wenn sie aus sehr vielen zusammengefassten Patches (nach teils wöchentlichen Patch days) bestehen. Der Begriff war bereits zu einer Zeit gebräuchlich, als Korrekturen an (minimaler) Software noch auf Lochkarten durch Stanzen beziehungsweise Zukleben einzelner Löcher bewerkstelligt werden konnten.


pay-to-win – ptw – p2w (englisch pay to win „bezahle, um zu gewinnen“) Bezeichnet abfällig Spiele, die gegen Bezahlung andernfalls nicht nutzbare oder schwer zu bekommende Elemente zur Verfügung stellen, die einen eindeutigen Vorteil gegenüber f2p-Spielern bieten. Der Ausdruck ist an Free-to-play angelehnt und wird häufig, aber nicht ausschließlich, für Free-to-play-Spiele mit entsprechenden Mechanismen verwendet.


Plotstopper – plot stopper Bezeichnet einen gravierenden Bug in einem Computerspiel, der die Fortführung der Haupthandlung des Spiels (englisch: plot) beziehungsweise deren Abschluss verhindert. Zum Teil wird der Ausdruck auch für optionale Teile der Handlung verwendet, die keinen direkten Einfluss auf die Haupthandlung haben.


prediction shot (englisch „Vorahnungs-Schuss“) Bezeichnet einen intuitiv und ohne direktes Ziel abgefeuerten Schuss, der (eventuell sogar durch Wände und Türen) einen Gegner treffen soll. Beispielsweise ist es bei diversen Unreal Spielen eine übliche Taktik, den Raketenwerfer auch ohne konkretes Ziel mit Raketen aufzuladen. Ist der Ladevorgang abgeschlossen, müssen die Raketen abgefeuert werden, auch wenn sich inzwischen kein Gegner gezeigt hat. Der prediction shot dient nun dazu, die Raketen dahin zu schießen, wo mit der höchsten Wahrscheinlichkeit während der Flugzeit der Raketen doch noch ein Gegner auftauchen könnte. Häufige erfolgreiche prediction shots werden von Anfängern oft als Beweis eines Cheats aufgefasst, da sie sich nicht erklären können, woher der erfahrene Spieler vorher gewusst haben könnte, dass sie gleich zum Beispiel eine Deckung verlassen.


Prefire (englisch „vorheriges Schießen“) Bezeichnet Schießen mit automatischen Waffen, welches begonnen wird, bevor ein Gegner im Schussfeld ist. Wenn beispielsweise ein Spieler mit Prefire um eine Ecke geht, hat ein Gegner, der evtl. hinter der Ecke wartet, keine Zeit, um zuerst zu schießen.


Publisher Publisher (engl. to publish „publizieren“ oder „veröffentlichen“) ist die englische Bezeichnung für Verlag oder Verleger. Während der Begriff für jede Form des Verlagswesens verwendet werden kann, wird er als Fremdwort im deutschen Sprachgebrauch im Speziellen häufig für Unternehmen gebraucht, die Computerspiele oder Computerprogramme veröffentlichen und vertreiben.


pullen (englisch to pull „ziehen“) Bezeichnet das Heranlocken von Gegnern und wird in MMORPGs benutzt. Gute Puller sind meist Spieler, die Distanzwaffen nutzen und über eine gute Verteidigung verfügen. Beim Pullen ist sehr darauf zu achten, nicht zu viel aggro zu ziehen.
Kann auch das schnelle Mitschleifen von schwachen Spielern bzw. Spielfiguren durch Hochstufige bezeichnet. Dabei erledigen die Hochlevler die Arbeit, wie das Erlegen der Gegner, und der gezogene Spieler läuft nur mit. Dadurch erreicht er sehr viel schneller spätere Spielabschnitte und höhere Level.


pushen (englisch to push „schieben/drücken“) Bezeichnet die Vorgehensweise, einen anderen Spieler in seiner Entwicklung zu helfen. Bei Rollenspielen werden vor allem schwächere Charaktere von stärkeren mit Ausrüstungsgegenständen und Ähnlichem versorgt. Viele Spiele bieten Schutzmechanismen an, zum Beispiel Mindestanforderungen für Ausrüstung bei RPGs. Bei manchen Spielen (insbesondere Browser-Spielen) stört diese Vorgehensweise allerdings die Spielmechanik empfindlich, da üblicherweise keinerlei Schutzmechanismen vorgesehen sind bzw. manche Spieler versuchen, sich selbst durch das Anlegen mehrerer Nutzerkonten zu pushen (siehe Multiaccount). In Strategiespielen werden schwächeren Spielern Ressourcen zugesteckt (siehe feeden).
Auch als Ausdruck für das Eindringen in die gegnerische Basis durch Angriffe oder durch das Bauen von Gebäuden wie Türmen oder Burgen. Des Weiteren wird der Begriff auch für das Zurückdrängen des gegnerischen Teams verwendet.
In Ego-Shootern ist damit häufig gemeint, dass ein Spieler unerreichbar hoch liegende Positionen (zum Beispiel ein Fenster) erreichen kann, indem er auf einen befreundeten Spieler springt, der sich dazu meist ducken muss.


PvE – PvM (englisch Abk. von Player versus Environment/Monster „Spieler gegen Umgebung/Monster“) Ein Spiel(modus) gegen NPCs.


PvP (Player versus Player) (englisch Abk. von Player versus Player „Spieler gegen Spieler“) Ein Duell zwischen menschlichen Spielern.


PvPvE (englisch Abk. von Player versus Player versus Environment für Spieler gegen Spieler gegen Umwelt) Das Zusammenkommen von PvP und PvE-Elementen in einem einzigen Gebiet. Erstmals aufgetaucht in dem MMORPG Dark Age of Camelot, hier finden im selben Gebiet Kämpfe gegen die gegnerische Spielerfraktion und eine NPC-Fraktion statt. Steht oft in Verbindung mit RvR.


pwn/PWNED (englisch to own „besitzen“) Lässt sich frei übersetzen mit dominieren, plattmachen oder deutlich stärker spielen. Owned entspricht etwa „Erwischt!“ oder „besiegt“. Ownage bezeichnet den konkreten Vorgang des ownens. Wenn es beispielsweise einem Spieler gelingt, auf überwältigende Weise eine Übermacht zu besiegen, so nennt man dies Ownage. Der Spieler ownt also seine Gegner.
Gelegentlich nutzt man den Begriff auch zur Aufwertung eines Objekts, zum Beispiel „Dieses Spiel ownt!“
Auch als pwn, pwned und pwnage bezeichnet, diese Wörter entstanden durch Tippfehler.

Q

QQ in der Leetspeak bedeutet qq meist ck oder gg.
wobei ein groß geschriebenes QQ oftmals zwei tränende Augen symbolisiert


qs – quick-scope (englisch quick-scope „schnelle Vergrößerung“) Bezeichnet vornehmlich in der Call-of-Duty-Spieleserie das Snipen mit schneller Zielerfassung, d. h. der Spieler nimmt das Ziel wahr, aktiviert dann das Zielfernrohr, erfasst den Gegner und gibt gezielt den Schuss ab. Auf Spielkonsolen kann hierfür die spieleigene Zielhilfe missbraucht werden, welche stark verstärkt wird, wenn der Spielercharakter sich in Bewegung befindet und der Spieler das Zielfernrohr aktiviert. Da dieser Effekt bereits kurz nach der Aktivierung, jedoch vor dem eigentlichen Blick durch das Zielfernrohr in Kraft tritt, kann der Schuss ohne tatsächliche Nutzung des Zielfernrohrs abgegeben und die Verwendung des selbigen abgebrochen werden. Dies gewährt dem Spieler ein weiteres Blickfeld, welches bei gewöhnlicher Verwendung des Zielfernrohrs eingeschränkt würde. Siehe auch: hard-scope und no-scope


Quest (englisch für „Suche“) Der Begriff wird vorrangig in Rollenspielen verwendet und beschreibt kleinere Aufgaben, die der Spieler neben der Hauptgeschichte ausführen kann. „Quests“ beinhalten meistens die Suche nach einem bestimmten Gegenstand oder Charakter. Üblicherweise erhält der Spieler eine Belohnung für eine erfolgreich beendete „Quest“.


Quicksave / Quickload Sog. „Quicksaves“ (englisch Wortschöpfung aus „quick“ [schnell] und „Savegame“ bzw. „to save“, etwa: „Schnellspeicherung“), d. h. der Spieler kann ohne Verlassen des eigentlichen Spiels den Spielstand schnellspeichern. Dafür ist im Spiel eine bestimmte Taste (häufig die F5-Taste) vorgesehen.

Ein Quicksave kann sowohl über eine sog. „Quickload“ (englisch Wortschöpfung aus „quick“ und „to load“ [laden]: „schnellladen“) -Funktion schnellgeladen werden als auch über das Lademenü des Spiels. Für das Schnellladen ist häufig die Taste F9 vorgesehen. Es gibt oft nur 1–2 Speicher-Slots für Quicksaves, d. h. diese werden schnell überschrieben. Quicksaves sind besonders für das Speichern während eines Boss-Kampfes vorgesehen und werden daher am häufigsten in Ego-Shootern verwendet.


Quick-Time Event Als Quick Time Event (QTE) werden Zwischensequenzen in Video- und Computerspielen bezeichnet, in denen der Spieler mit seiner Figur schnell eine Reihe oder Kombination von Tasten drücken muss (teilweise auch mehrfach), um zu gewinnen oder zu überleben. Diese auch als Events bezeichneten Situationen finden vor allem in Jump ’n’ Runs und in Action-Adventures Verwendung.

R

rage quit – rage plug (englisch etwa „wütendes Verlassen“) Bezeichnet einen Spieler, welcher impulsiv eine Mehrspielerrunde verlässt, weil er aus seiner Sicht unglücklich bzw. unverdient verloren hat. Beim rage plug wird der Netzwerkstecker gezogen, sodass der Spieler durch einen Time Out das Spiel verlässt. Der Spieler ist sozusagen ein schlechter Verlierer.


Raid (englisch für „Raubzug“) Eine gemeinsame Plünderaktion mehrerer Spieler, vorrangig in MMORPGs.
Ziel eines Raids ist es, zum Beispiel einen übermächtigen Gegner zu besiegen, oder Aufgaben zu lösen, die für einzelne oder wenige Spieler kaum schaffbar sind.


Rail Shooter Der Rail Shooter ist eine Unterkategorie des Shoot ’em up. Die Kontrollmöglichkeiten werden hierbei auf das Kontrollieren einer virtuellen Waffe beschränkt, da der Spieler keine direkte Kontrolle über den Weg seines Spielcharakters ausüben kann. Auch das Sichtfeld des Spielers wird vom Spiel vorgegeben.[1] Mit Aufkommen von bewegungsempfindlichen Controllern für Heimspieleconsolen bekam das Genre frischen Wind.[2] Lightgun Shooter und Scrolling Shooter werden zu diesem Genre gezählt, während die Allgemeinheit vor allem das Bewegen wie auf einer Schiene mit diesen Spielen assoziiert.


Refrag – Refraggen Wenn ein Spieler A gegen einen feindlichen Spieler B stirbt und ein Spieler C aus dem Team von Spieler A es schafft Spieler B zu töten, weil Spieler A gestorben ist, nennt man es refrag. Deswegen werden meistens bei rushs mehrere Spieler bevorzugt, wenn der erste stirbt, kann ein zweiter den refrag holen, da es für den Verteidigenden nicht möglich ist, auf mehrere Ziele zu schießen.


Release Die fertige und veröffentlichte Version einer Software wird als Release bezeichnet, manchmal auch als Hauptversion. Damit geht traditionell eine Erhöhung der Versionsnummer einher. Bei einer mediengebundenen Verteilung wird diese Version zur Produktion an die Presswerke ausgeliefert, wo sie auf Datenträger wie CD-ROMs oder DVDs kopiert, also als tatsächlich greifbares Produkt hergestellt wird.


Respawn / Spawn / spawnen Mit (Re-)Spawnen (vom englischen to spawn: hervorbringen) wird der (Wieder-)Einstieg einer Spielfigur, eines Nicht-Spieler-Charakters oder eines Gegenstandes an einem bestimmten oder zufälligen Spawn(punkt) in einem Level eines Computerspiels bezeichnet. Es findet häufig in multiplayerfähigen Online-Spielen Anwendung.


rmk (englisch Abk. von remake „neu machen“) Verwendung in Echtzeitstrategiespielen, wenn ein Spiel erschaffen wird und man auf Mitspieler wartet, aber nicht genug zusammenkommen. Dann macht der Initiator der Partie mit einem „rmk“ darauf aufmerksam, dass er das Spiel beendet und neu initiieren wird. Wenn die Aufforderung „rmk“ nicht vom Initiator des Spiels kommt, wird dieser damit aufgefordert, das Spiel neu aufzusetzen. Es werden die bisher beigetretenen Spieler ermuntert, auch dem neuen Spiel beizutreten.
„rmk“ kann auch während des Spiels ausgesprochen werden. Das ist der Fall, wenn man gerne nochmals in der gleichen Konstellation gegeneinander spielen möchte, oder wenn kurz vor Spielbeginn ein Missstand festgestellt wird (der Verbündete hat das Spiel verlassen, falsche Rasse ausgewählt, falsche Karte, …).


Rocket-Jump (englisch für „Raketensprung“) Durch größere Waffen verursachte Explosionen bzw. deren Rückstoß katapultiert sich der Spieler ein größeres Stück über die Spielkarte. Diese werden absichtlich vorrangig in Ego-Shootern verwendet, um extreme Sprünge an schwierig zu erreichende Orten zu vollziehen. Insbesondere in Spielen ohne hohen Realismusgrad wird dies oft praktiziert, in Taktik-Shootern trifft man diese Technik vergleichsweise selten an, da üblicherweise Granaten, Raketen oder ähnlich starke Waffen die eigene Spielfigur töten. Siehe auch: glitch


RPG (Role-Playing Game) engl. Abk. von role playing game „Rollenspiel“.
engl. Abk. von rocket propelled grenade „Panzerfaust“, eine Standardwaffe in Ego-Shootern.


RTFM (engl. Abkürzung für „Read the fucking manual“)
„Lies das verdammte Handbuch

auch in der (eventuell auch nur vorgeblich) höflicheren Variante „read the fine manual“ („Lies das gute Handbuch“) möglich.

(Unter anderem) im IT-Bereich gilt es als unhöflich, sich bei Problemlösungen ausschließlich auf die Hilfe anderer zu verlassen, anstatt zuerst selbst nach einer Lösung zu suchen. Daher ist dieses Akronym eine Aufforderung, speziell bei entsprechend einfachen Problemen zunächst selbst zu versuchen, diese zu lösen (eben mit Hilfe von Handbüchern, Dokumentationen etc.), bevor man andere um Rat fragt.


Rush – rushen (englisch für „stürmen“) In Ego-Shootern und Echtzeit-Strategiespielen ein besonders frühzeitiger Angriff aus strategischen Gründen bzw. der Versuch, den gegnerischen Spieler ohne Rücksicht auf Verluste zu überraschen und zu überwältigen.
In MMORPGs wird rushen auch oft als Hochleveln von schwächeren Spielercharakteren durch levelhöhere Spieler bezeichnet (einen Charakter auf ein bestimmtes Level „rushen“).


RvR (englisch Abk. von Race versus Race „Rasse gegen Rasse“) Bezeichnet in MMORPGs den Kampf zwischen Fraktionen, Königreichen u. ä.

S

Sandwich Bezeichnet eine Situation, in der ein Spieler von zwei Gegnern von verschiedenen Seiten angegriffen (gesandwicht) wird. Die beiden Angreifer können, müssen aber nicht verbündet sein. Die Bezeichnung kommt vom gleichnamigen Nahrungsmittel.


Savegame Als Savegame (engl. etwa „Gespeichertes Spiel“, aus save ‚sichern‘, ‚speichern‘ und game ‚Spiel‘) wird in Computerspielen ein vom Spieler oder Programm aufgezeichneter Spielstand bezeichnet. Dieser kann geladen werden, beispielsweise wenn die Spielfigur beziehungsweise der Avatar stirbt oder eine Mission fehlschlägt. Savegames sind Dateien, die auf einem Speichermedium (Festplatte, Speicherkarte) gespeichert werden. Hierbei werden platzsparend statt aller Aktionen des Spielers lediglich spielrelevante Parameter wie etwa die Position des Avatars oder bei Rollenspielen das Inventar codiert abgespeichert, die beim Laden vom Spiel so interpretiert werden, dass das Spiel exakt so aussieht wie beim Abspeichern.


SCNR (engl. Abkürzung für „Sorry, Could Not Resist“)
„Entschuldigung, das konnte ich mir nicht verkneifen“


Scope – scopen (englisch scope „Fernrohr“) Bezeichnet in Ego-Shootern das Benutzen eines Scharfschützengewehrs.


scouten – Scouting (englisch scout „Späher“) Bezeichnet in Echtzeit-Strategiespielen das Ausspähen des Gegners mittels einer schwachen, meist entbehrlichen Einheit, um dessen Taktik zu analysieren und entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten.
Bedeutet in Counter-Strike ebenfalls das Töten eines Gegners mit der „Scout“, einem Scharfschützengewehr. Spieler dieser Waffe werden daher als Scouter bezeichnet.


Season (Season-Pass) Plant der Hersteller eine Reihe von Downloaderweiterungen zu veröffentlichen, bietet er bisweilen einen sogenannten Season Pass an. Dabei handelt es sich um ein Bündelangebot, das dem Käufer Zugriff auf künftige und/oder bereits erschienene Downloaderweiterungen gewährt. Die genaue Ausgestaltung des Angebots liegt im Ermessensbereich des Herstellers, beispielsweise gewährt der Season Pass nicht immer Zugriff auf alle jemals veröffentlichten DLCs. In den meisten Fällen ist der Erwerb des Season Passes jedoch günstiger als der Einzelkauf der enthaltenen Erweiterungen.


Side-Scroller Als Side-Scroller werden im Allgemeinen Spiele bezeichnet, bei denen der Spieler von der Seite auf das Spielgeschehen schaut.


Skill (englisch für „Fähigkeit“) Fertigkeiten, die in einem Spiel erworben werden. Der Begriff bezieht sich sowohl auf Eigenschaften der Spielercharaktere (zum Beispiel Zauber oder Attributspunkte) als auch Erfahrungswerte des Spielers selbst (zum Beispiel kürzester Weg durch eine Mission oder Umgang mit einer Waffe).


slaven – Slave (englisch slave „Sklave“) Das Verb slaven findet v. a. in MMORPGs Anwendung. Ein meist stärkerer Charakter (der Slave) hilft einem schwächeren beim Sammeln von Items oder EXP indem er ihn mit Zaubern, Buffs und Heilung unterstützt oder für ihn tankt. Slaves werden meistens mit dem Loot bezahlt (Lootslave) oder bekommen ein Entgelt.


Sniper – snipen (englisch Sniper „Scharf-/Heckenschütze“) Bezeichnet den Nutzer bzw. die Nutzung eines Scharfschützengewehres.


Spawn / spawnen / Respawn In Spielen, wo man sich nach dem Tod wiederbeleben kann, ist der Spawn der Punkt, an dem alle Spieler wieder in das Spiel einsteigen können.


Spawnkill (auch Spawntrap) Bei Ego-Shootern verwendeter Begriff, der benutzt wird, wenn Spieler sofort nach dem Spawnen gefraggt werden. Wiederholende Spawnkills werden als Spawncamping bezeichnet, wobei dem unterlegenen Spieler die Möglichkeit genommen wird, sich eine bessere Position oder Ausrüstung zu verschaffen. In manchen Spielen bekommen respawnende Spieler deshalb eine kurzzeitige Spawnprotection, also eine Zeit, in der sie nicht angreifen und angegriffen werden können.


Speedrun Unter einem Speedrun, auch Speed Run geschrieben, versteht man das Durchspielen eines Computerspiels innerhalb einer (angestrebten) schnellstmöglichen Zeit.[1] Das während des Durchspielens entstehende Video- und Audiomaterial wird häufig aufgenommen (als Videodatei, oder als Demo-Recording) und einer Internet-Community zur Verfügung gestellt.


Splash – Splash Damage (englisch für „Spritzschaden“) Bezeichnet (zumeist bei Shootern) den Schaden, der in der unmittelbaren räumlichen Umgebung um ein bestimmtes Ereignis herum ausgelöst wird. Ursache von Splash Damage können Raketenexplosionen ebenso wie Zaubersprüche o. ä. sein.
In Strategiespielen und MMORPGs wird stattdessen häufig der sinnverwandte Begriff AoE benutzt.


Splitscreen Bei Computerspielen wird der Split Screen als eine Lösung eingesetzt, um im Mehrspielermodus mehrere Spieler gleichzeitig an einem Gerät und einem Bildschirm spielen lassen zu können und doch jedem sein eigenes Spielfeld zur Verfügung zu stellen, in dem er agieren kann und dessen Blickwinkel er unabhängig von anderen Spielern beeinflussen kann.
Dabei wird der Bildschirm je nach Format des Bildschirms getrennt. Bei 5:4- und 4:3-Geräten gibt es die horizontale Teilung, bei 16:10 und 16:9 meist eine vertikale. Jede Bildschirmhälfte wird einem Spieler zugeteilt, dabei spielen aber beide Spieler dasselbe Spiel.

Diese Technik ist im Konsolenbereich, besonders bei Ego-Shootern und Rennspielen, sehr weit verbreitet.


Squad In einigen Klassen-basierten Taktik-Shootern lassen sich die Teams noch mal in verschiedene Squads unterteilen. Dies sind kleinere Gruppen von vier bis fünf (zumeist einander bekannten) Spielern, die dann das Spiel gemeinsam bestreiten, d. h. sie bleiben während der Runde stets recht nahe beieinander. Die Mitglieder des Squads sind dabei möglichst vielfältig ausgerüstet, um allen Bedrohungen passend begegnen zu können.


Strafe (englisch to strafe [stra:f] „beschießen“) Auch strafen (eingedeutscht) beschreibt die Seitwärtsbewegung einer Spielfigur in einem Shoot ’em up oder Ego-Shooter. Oft auch dodgen (englisch to dodge „ausweichen“) genannt.
So beschreibt zum Beispiel der Satz „Um die Ecke strafen“ in der Regel nicht das normale Um-die-Ecke-Laufen (zur Ecke laufen, drehen, weiterlaufen), sondern das strategische, seitwärtige Anlaufen einer Ecke aufgrund möglichen Feindkontaktes dahinter. Der Vorteil des Strafens im Gegensatz zum strikten geradeaus Gehen besteht darin, dass man einerseits seinen Angriff fokussieren kann und einen besseren Überblick behält, andererseits beim Attackieren gleichzeitig den Angriffen des Gegners ausweichen kann.

T

Tank – tanken (englisch für „Panzer“ bzw. „Tank“) Ein Charakter in einem Rollen- oder MMORPG-Spiel, der über extrem viel Rüstung, Leben oder Lebensregeneration verfügt und den gegnerischen Schaden auf sich lenkt, damit die restlichen Spieler ungestört angreifen können. Diese Taktik wird auch als Tanken bezeichnet.


Team Deathmatch (TD/TDM) Spielmodus in Ego-Shootern, in dem kooperierende Teams gegeneinander antreten.


Tearing / Screen Tearing Screen Tearing (kurz Tearing, von engl. to tear ‚zerreißen‘), zu deutsch etwa Einzelbild-Zerreißen, ist ein unerwünschter Effekt (ein sogenanntes „Artefakt“) beim Anzeigen von bewegten Bildern auf einem Bildschirm. Der Effekt kann sowohl beim Abspielen von Videos als auch bei Spielen von Computerspielen auftreten.


Telefrag Portmanteau aus „Teleportation“ und „Frag“. Üblicherweise kann nur eine Spielfigur zur selben Zeit an einem bestimmten Ort sein, die physikalischen Grenzen der Spielfiguren werden durch „Hitboxen“ bestimmt. Überschneiden sich diese absichtlich oder unabsichtlich wird eine (oder beide) Spielfigur(en) getötet. Dies kann zum Beispiel beim Spawn/Respawn eines Spielers passieren, wenn sich bereits ein anderer Spieler zufällig an derselben Position befindet (dies passierte vor allem auf kleinen Maps mit vielen Spielern sehr oft, wenn der Spawnpunkt nicht schnell genug verlassen wird). In allen Fällen wird aber der Spieler virtuell getötet, der sich zuerst auf an einer entsprechenden Position aufgehalten hat.
Durch Kontrollmechanismen, die unbeabsichtigtes telefraggen verhindern sollen, findet es in modernen Spielen nur noch als bewusst eingesetztes Spielelement vor allem in Quake und Unreal statt.


Tower Defense (englisch für „Turmverteidigung“) Eine Spielart in RTS-Spielen, bei der es darum geht, Einheiten, die immer wieder einen bestimmten Weg laufen, mit Verteidigungsanlagen (Türmen) daran zu hindern, ihr Ziel zu erreichen. Es dürfen pro Runde nur eine bestimmte Anzahl von diesen „Läufern“ ihr Ziel erreichen. Der Spieler erhält pro Runde oder für jede getötete Einheit Ressourcen zum Bau von Türmen. Mit jeder neuen Runde steigt der Schwierigkeitsgrad (andere, stärkere oder mehr Einheiten).


TS TS ist die Abkürzung für die Sprachkonferenzsoftware Teamspeak, welche den Benutzern ermöglicht, über das Internet oder ein LAN miteinander zu kommunizieren.


turtlen (von engl. turtle „Schildkröte“) Bezeichnet im Strategie-Genre einen Spieler, der durch das Einbunkern mit Verteidigungsstrukturen die Runde in die Länge zieht, um Zugriff auf ein erst nach einiger Zeit verfügbares Spielelement zu erhalten oder eine größere Armee zu errichten. Wird von Rushern als Spielfluss-störend angesehen.

V

votekick – voteban Fühlen sich Spieler in einer Gruppe von einem anderen Spieler gestört, so können sie versuchen, genug Stimmen (englisch votes) zu sammeln, um den Übeltäter aus der Gruppe zu werfen. Eine zweite Möglichkeit besteht in einem voteban, der prinzipiell genauso funktioniert, wie ein votekick, mit dem Unterschied, dass hier abgestimmt wird, einen bestimmten Spieler dauerhaft vom Server zu verbannen. Auf vielen Servern ist die Option des votekicks/-bans allerdings deaktiviert, da sie von Spielern missbraucht werden kann. Siehe auch: Kick und Ban


Vsync / Vertikale Synchronisation Vertikale Synchronisation oder Vertikale Synchronisierung, kurz VSync, ist ein Begriff aus der Computertechnik. Eine vertikale Synchronisierung verhindert bei Grafikkarten eine Aktualisierung der Bilddaten, während der Bildschirm das Bild aufbaut.

VSYNC und HSYNC (horizontale Synchronization) sind auch allgemein die (englischsprachigen) Bezeichner der Steuersignale von Anfang und Ende eines Bildes sowie einer Bildzeile.

W

w00t Ausdruck von Freude oder Aufregung („Wir haben gewonnen! w00t!“).
Wird auch als Abkürzung für: „We Owned the Other Team!“, „WOnderful loOT“ oder manchmal als Alternative zum Wort „was“ („wut“) verwendet.


Wallfrag − Wallkill – Wallbang (englisch wall „Wand“) Bezeichnet den gelungenen Versuch, in einem Ego-Shooter einen Gegenspieler durch die Wand zu töten ohne ihn zu sehen, sondern nur zu erahnen oder hören.


Wallhack (englisch wall „Wand“) Bezeichnet einen Cheat, der es dem Spieler gestattet, durch Wände zu sehen oder zu schießen.


Whiner (englisch to whine „weinen/jammern“) Bezeichnet einen Spieler, der sich ständig beschwert. Er wird immer gefraggt, seine Spielfigur bekommt immer den schlechten Loot, die gesamte (Spiele-)Welt ist gegen ihn, und andere Spieler haben dies zu erfahren. Im Deutschen am ehesten mit „Jammerlappen“ zu übersetzen.


wipe (englisch für „wegfegen, ausradieren/auslöschen“) Bezeichnung für das Töten einer ganzen Spieleransammlung (Team, Raid-Party etc.).
Auch Bezeichnung für das vollständige Zurücksetzen einer Spielwelt.

X

XP (Experience Points) (englisch für „Erfahrung“ bzw. „Erfahrungspunkte“) Dienen vorwiegend in Rollenspielen dazu, die aktuelle Entwicklung des Charakters zwischen einzelnen Erfahrungsstufen deutlicher abzugrenzen.

Die meisten Beschreibungen wurden aus Wikipedia entnommen.


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